(jf) «Seit 30 Jahren prägen die Jungfreisinnigen Aargau die politische Debatte im Kanton mit klaren liberalen Positionen, starken Persönlichkeiten und unermüdlichem Einsatz für Freiheit, Eigenverantwortung und Fortschritt», schreibt die Partei in einer Medienmitteilung. Am 29. November feierte die Jungpartei ihr Jubiläum in Aarau – gemeinsam mit ehemaligen Präsidentinnen und Präsidenten, zahlreichen Mitgliedern sowie prominenten Gästen aus Politik und Publizistik.
«Die liberalste Partei des Aargaus feierte ihr 30-jähriges Bestehen: Seit 1995 setzen sich die Jungfreisinnigen Aargau für Freiheit, Eigenverantwortung und Fortschritt ein. Anlässlich des Jubiläums blickten Mitglieder, Gäste und Wegbegleiter am 29. November in der Berufsschule Aarau auf drei Jahrzehnte politisches Engagement zurück und würdigten die zahlreichen Beiträge zum liberalen Denken im Kanton», heisst es in der Medienmitteilung weiter.
Zum Auftakt begrüsste Kantonalpräsident Etienne Frey die Anwesenden und erinnerte an die Anfänge der Jungpartei: «Was 1995 als kleine Bewegung begann, ist heute die aktivste Jungpartei im Aargau, die Debatten anstösst, Verantwortung übernimmt und liberalen Ideen eine starke Stimme verleiht.» Frühere Präsidentinnen und Präsidenten schilderten in der Festschrift persönliche Rückblicke auf prägende Projekte, Herausforderungen und die vielen Momente, welche die Jungpartei in den letzten drei Jahrzehnten geformt haben.
Auch namhafte Gäste würdigten das Jubiläum. Jonas Lüthy, Präsident der Jungfreisinnigen Schweiz, gratulierte im Namen der Mutterpartei und betonte die Rolle der Aargauer Sektion als verlässliche Kraft für konsequenten Liberalismus. Norbert Stichert überbrachte als Vizepräsident der FDP Aargau die Glückwünsche der Kantonalpartei und hob hervor, dass der Jungfreisinn entscheidend dazu beiträgt, den Freisinn auf liberalem Kurs zu halten.
Ein besonderer Höhepunkt war das Gespräch mit Ständerat Thierry Burkart, der seine politische Laufbahn bei den Jungfreisinnigen Aargau begann und die Sektion von 1999 bis 2002 präsidierte. Burkart dankte allen, die an dieser bis heute wichtigen Bewegung mitarbeiten, und bezeichnete die Aargauer Jungfreisinnigen als sein politisches Fundament.
Im Anschluss führten die OK-Mitglieder Benjamin Böhler, Tim Voser und Paloma Spiess durch eine Zeitreise der letzten 30 Jahre und stellten die neue Festschrift vor. Den inhaltlichen Schlusspunkt setzte Publizist Dr. Markus Somm mit einem Referat über die Bedeutung der Freiheit, den Wert persönlicher Verantwortung und Engagement «mit Skin in the Game».
Beim anschliessenden Apéro in der Berufsschule Aarau und dem feierlichen Nachtessen im Restaurant Schützen feierten ehemalige und aktuelle Mitglieder gemeinsam das, was sie seit drei Jahrzehnten verbindet: den Glauben an die Freiheit des Einzelnen und die Überzeugung, dass Fortschritt Eigenverantwortung braucht. Foto: zVg