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Jungfreisinngen Baselland: Lasst die Finger davon! – Kritik an der Initiative BLKB

(pd) Die Jungfreisinngen Baselland kritisieren die Initiative: BLKB – die Bank fürs Baselbiet aufs Schärfste. Sie sehen darin eine massive Einmischung der Politik in das strategische und operative Wirken der BLKB, was für die Bank fatale Folgen nach sich ziehen könnte.

Die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) existiert seit 1864 und hat sich in ihrer langen Geschichte durch kluge Investitionen stark entwickelt und das Vertrauen der Baselbieter Bevölkerung gewonnen. Im Bankengeschäft sind gewisse Risiken unvermeidbar, wenn man wirtschaftlich erfolgreich handeln will. Die oben genannte Initiative verkennt die grundlegenden Prinzipien einer Bank und träumt von einer risikofreien Kleinbank, womit die Realitäten eines modernen Bankgeschäfts ignoriert werden. «Die Absicht, die BLKB auf Geschäfte innerhalb unseres Kantons zu beschränken, zeugt von einem mangelnden Verständnis des Bankengeschäfts und gleicht einem Schritt zurück in die Vergangenheit» kommentiert Cyril Bleisch, Präsident der Jungfreisinnigen Baselland. 

«Die Initiative würde eine grobe Einmischung der Politik in die Arbeit der BLKB mit sich bringen. Eine Bank kann nur prosperieren, wenn diese unabhängig wirtschaften kann.» kommentiert Oliver Fischer, Vize-Präsident der Jungfreisinnigen Baselland. 

Die Absicht des Initiativkomitees scheint in der Minimierung des Staatsgarantie-Risikos zu liegen. Daher müsste offen über die Beibehaltung oder Abschaffung der Staatsgarantie diskutiert werden.  Die Initiative beurteilt selbst das Schweizergeschäft als ein zu grosses Risiko. Wir müssen konsequenterweise über die Staatsgarantie sprechen und nicht über einen Kahlschlag der BLKB. «Die Staatsgarantie ist aus der Zeit gefallen. Daher werden auch gefährliche Forderungen seitens der Politik gestellt und hier liegt das wahre Risiko. Die Staatsgarantie muss abgeschafft werden kommentiert» Cyril Bleisch, Präsident der Jungfreisinnigen Baselland.
Die Jungfreisinnigen sind überzeugt, dass ein freier Markt nur funktioniert, wenn sich die Politik zurückhält. Diese Initiative ist ein Paradebeispiel dafür, wie politische Einmischung zu falschen und gefährlichen Entscheidungen führt. Die Jungfreisinnigen fordern deshalb den Rückzug der Initiative