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Junge und ältere Erwachsene im Fokus der Ertrinkungsstatistik 2025

(pd) Die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG und die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) registrierten im Jahr 2025 insgesamt 43 tödliche Ertrinkungsunfälle.

Nach mehreren Jahren über dem langjährigen Durchschnitt von rund 50 tödlichen Ertrinkungsunfällen, liegt die Zahl der Ertrinkungsopfer erstmals wieder darunter. Nebst jungen Erwachsenen sind letztes Jahr vermehrt ältere Menschen Opfer von tödlichen Ertrinkungsunfällen geworden. Die SLRG unterstreicht daher die Notwendigkeit von Sensibilisierungs- und Präventionsmassnahmen.

 Das Wichtigste in Kürze:

  • 43 Personen fielen im Jahr 2025 einem tödlichen Ertrinkungsunfall zum Opfer, davon waren 9 (21%) Frauen und 34 (79%) Männer (darunter 2 Knaben im Alter von 2 und 14 Jahren). Suizide nicht eingerechnet.
  • Im Jahr 2025 ertranken, wie schon im Vorjahr, 2 Kinder unter 16 Jahren. Ein zweijähriger Knabe stürzte im heimischen Garten in einen aufgestellten Pool und ertrank. Beim zweiten Fall handelt es sich um einen 14-jährigen Jungen, der tot in einem Bach gefunden wurde.
  • Die meisten tödlichen Ertrinkungsunfälle ereigneten sich mit 38 Fällen in offenen Gewässern. Bezogen auf alle 43 Fälle entfielen 23 (53%) auf Seen und 15 (35%) auf Fliessgewässer. Darin eingeschlossen sind zwei Tauchunfälle, welche sich zum einen im Thunersee und zum anderen während eines Polizeieinsatzes in der Limmat ereignet haben.
  • In Schwimmbädern ereignete sich im Jahr 2025 1 tödlicher Ertrinkungsunfall. Es betraf einen 76-jährigen Mann, der in einem Freibad regungslos im Wasser aufgefunden wurde.
  • Ein langjähriger Trend bezüglich der Opferzahlen bei jungen Erwachsenen wird trotz reduzierter Unfallzahl bestätigt. Insgesamt 10 Personen zwischen 17 und 32 Jahren verloren 2025 ihr Leben im Wasser, was über 23% aller tödlichen Ertrinkungsunfälle entspricht. Hierbei handelte es sich um 2 Frauen und 8 Männer.
  • Die in den letzten Jahren beobachtete Entwicklung von tödlichen Ertrinkungsunfällen bei älteren Erwachsenen bestätigt sich auch im Jahr 2025. Insgesamt ertranken 17 Personen über 65 Jahren (40% aller 43 Fälle). Diese Unfälle betrafen 3 Frauen und 14 Männer.
  • Trotz tieferen Zahlen muss die Sensibilisierungs- und Präventionsarbeit mit Nachdruck weitergeführt werden. Jeder Ertrinkungsfall ist einer zu viel. Wer sich an die Bade- und Flussregeln der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG (https://www.slrg.ch/de/praevention/slrg-regeln) hält, kann das Risiko von Wasser- und Ertrinkungsunfällen auf ein Minimum reduzieren und somit den Badespass ohne tragische Folgen geniessen.