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Junge SVP Baselland tagte in Sissach

(svp) Die Junge SVP Baselland begrüsste am Donnerstagabend den Präsidenten der SVP Schweiz, Marcel Dettling, im Jakobshof in Sissach. Dettling stellte die eidgenössische Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» vor und zeigte auf, weshalb die Schweiz dringend wieder eine eigenständige Kontrolle über die Zuwanderung brauche.

Seit Einführung der Personenfreizügigkeit im Jahr 2002 sei die Bevölkerung der Schweiz um rund 1,7 Millionen Menschen gewachsen. Ende 2025 lebten bereits rund 9,1 Millionen Personen in der Schweiz. Die Folgen dieser Entwicklung seien für viele Menschen längst spürbar: explodierende Mieten, zunehmender Verkehr, überlastete Infrastrukturen sowie wachsender Druck auf Sozialwerke und das Gesundheitswesen. Die Nachhaltigkeits-Initiative fordere, dass die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz langfristig unter 10 Millionen Menschen bleibe. Werde die Grenze von 9,5 Millionen überschritten, sollten Bundesrat und Parlament Massnahmen ergreifen, um die Zuwanderung wieder auf ein nachhaltiges Mass zu begrenzen. Marcel Dettling machte in seinem Referat deutlich, dass es nicht um Abschottung, sondern um den Erhalt der Lebensqualität in der Schweiz gehe. Selbst bei einer Annahme der Initiative könnten weiterhin jährlich zehntausende Fachkräfte in die Schweiz kommen, so Dettling.

Sascha Müller, Präsident der Jungen SVP Baselland, betonte insbesondere die Bedeutung der Vorlage für die junge Generation: «Gerade wir Jungen werden die Folgen der masslosen Zuwanderung am stärksten zu spüren bekommen, sei es bei den unbezahlbaren Mieten, den überfüllten Zügen oder dem Druck auf unsere Lebensqualität. Wenn wir wollen, dass auch kommende Generationen noch in einer sicheren, lebenswerten und bezahlbaren Schweiz leben können, dann braucht es ein Ja zur Initiative ‹Keine 10-Millionen-Schweiz›», betonte er.