(pd) Die Regio Basiliensis, die Vereinigung für eine Starke Region Basel/Nordwestschweiz und der Verein Pro Herzstück fordern, dass die nächsten Ausbauschritte für den Bahnknoten Basel ohne weitere Verzögerung in Angriff genommen werden. Das Herzstück Basel ist dabei das zentrale und zukunftsweisende Infrastrukturprojekt für die Dreiländerregion, schreiben die drei Organisationen in einer gemeinsamen Medienmitteilung.
«Das Herzstück Regio-S-Bahn erhöht die Effizienz im S-Bahn-System und ist das zentrale Vorhaben zur Vernetzung der nationalen Bahnnetze der Region Basel. Seine Realisierung ist die Voraussetzung dafür, dass die heute untereinander nur unzulänglich verbundenen Regionalverkehrslinien in der Nordwestschweiz, in Südbaden und im Elsass zusammenwachsen und zu einem echten S-Bahnnetz mit Durchmesserlinien werden. Das Herzstück nützt Bevölkerung und Wirtschaft im Dreiland und trägt zu einer gesunden Entwicklung der Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftsräume unserer Region bei. Es sichert die gute Erschliessung von Entwicklungsräumen als entscheidender Standortvorteil im Wettbewerb mit anderen Metropolitanräumen. Die dadurch erzielte Entflechtung von Regionalverkehr, Fern-, sowie Güterverkehr im stark belasteten Bahnkonten Basel ist von gesamtschweizerischem Nutzen.»
Die Regio Basiliensis, die Vereinigung für eine Starke Region Basel/Nordwestschweiz und der Verein Pro Herzstück fordertenn gestern anlässlich einer öffentlichen Veranstaltung, dass die nächsten Ausbauschritte für den Bahnknoten Basel ohne weitere Verzögerung in Angriff genommen werden.
«2026 will der Bundesrat seine Botschaft zum nächsten Ausbauschritt der Eisenbahninfrastruktur im Rahmen des «Strategischen Entwicklungsprogramms» (STEP) vorlegen. Entsprechend braucht es zeitnah eine Verständigung über die nächsten Ausbauschritte und die entsprechenden Infrastrukturprojekte im Bahnknoten Basel», schreiben die drei Organisationen abschliessend.