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GV der Hightech Zentrum Aargau AG in Brugg: Neue Impulse für die Aargauer Wirtschaft

(htz) Das Hightech Zentrum Aargau (HTZ) begleitet und unterstützt Innovationsvorhaben von Aargauer Unternehmen. Verwaltungsrat und Geschäftsleitung reagieren mit strategischen Weichenstellungen auf Veränderungen in der nationalen Innovationsförderung.

Die Einwerbung externer Fördermittel für Aargauer KMU zählt zu den Kernaufgaben des HTZ. Nachdem die akquirierten Mittel 2024 erstmals die Marke von neun Millionen Franken überschritten hatten, gingen sie 2025 auf 6,09 Millionen Franken zurück. Allein die Beiträge aus Projekten mit der Innosuisse sanken um 3,3 Millionen Franken. Die Innovationsagentur des Bundes verzeichnet seit Jahren sinkende Bewilligungsquoten und genehmigte 2025 nur noch gut jeden dritten Projektantrag. Hinzu kommt der Rückbau von Förderprogrammen der Bundesämter für Energie (BFE) und Umwelt (BAFU). «Der Verwaltungsrat des HTZ bedauert diese Entwicklung ausserordentlich», sagt Verwaltungsratspräsident Peter Gehler, «wir sind jedoch überzeugt, dass sich die damit verbundenen Herausforderungen bewältigen lassen».

Das Regionale Innovationssystem Mittelland nimmt Fahrt auf
Ein zusätzlicher Baustein der künftigen Innovationsförderung ist die Beteiligung des Kantons Aargau am Regionalen Innovationssystem (RIS) Mittelland, einem Gemeinschaftsprojekt mit den Kantonen Bern und Solothurn. Die von Bund und Kantonen getragenen RIS unterstützen betriebliche Innovationsvorhaben und fördern den Wissens- und Technologietransfer zwischen Hochschulen und Unternehmen. Für die Umsetzung dieser Aktivitäten im Aargau ist das HTZ verantwortlich. 

Ebenfalls in diesem Frühjahr lancierte das HTZ gemeinsam mit Partnern zwei neue Förderinstrumente: Die FoodHealth-Machbarkeitsstudie richtet sich an Unternehmen der Land- und Ernährungswirtschaft. Mit der Nano-Argovia-Machbarkeitsstudie in Zusammenarbeit mit dem Swiss Nanoscience Institute können Projekte in den Bereichen Nanomaterialien, Nanotechnologien und Nanoanalytik wissenschaftlich abgeklärt werden.

Key Account Management entlastet Expertinnen und Experten

An der Generalversammlung nahm der Verwaltungsrat zudem zur Kenntnis, dass sich die Einführung des Key Account Managements Mitte 2025 bewährt hat. Eine Nonprofit-Lizenz von Salesforce ermöglicht den systematischen Aufbau langfristiger Beziehungen zu über 1300 Kunden. Ziel ist insbesondere die administrative Entlastung der Innovationsexpertinnen und -experten. «Sie können sich nun noch stärker auf unseren Kernauftrag konzentrieren: die Beratung und Unterstützung der Aargauer Unternehmen», erklärt HTZ-Geschäftsführer Martin Bopp.

Der gesamte Geschäftsbericht 2025 der Hightech Zentrum Aargau AG ist ab sofort online unter www.htz.ch/gb2025 verfügbar. Er kann auch als gedrucktes Exemplar beim HTZ bezogen werden.