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GLP Aargau unterstützt das Förderprogramm Energie 2027-2030, fordert aber mehr Wirkung und Transparenz

(glp) Die GLP Aargau unterstützt die Weiterführung des Förderprogramms Energie 2027–2030 grundsätzlich. Es sei richtig, Mittel aus der CO₂-Abgabe in den Kanton Aargau zurückzuholen und damit Gebäudesanierungen, erneuerbare Wärme, Energieeffizienz sowie die lokale Wertschöpfung und das Gewerbe zu stärken.

Gleichzeitig dürfe das Programm nicht nach dem Giesskannenprinzip ausgebaut werden. Die GLP fordert deshalb mehr Transparenz bei den Mitnahmeeffekten und eine konsequente Ausrichtung auf die wirksamsten Massnahmen. «Entscheidend ist die Wirkung pro eingesetztem Förderfranken: weniger CO₂, weniger Energieverbrauch und eine Entlastung der Winterstromsituation», sagt Leandra Kern.
Die GLP begrüsst die Stossrichtung des Programms insgesamt, sieht aber bei einzelnen Massnahmen Verbesserungsbedarf. So sollen Förderinstrumente ohne Festlegung auf bestimmte Technologien ausgestaltet und unnötige Hürden vermieden werden. Gleichzeitig sollen ganzheitliche Energielösungen mit Photovoltaik, Wärmepumpen, Batteriespeichern und intelligenter Steuerung stärker berücksichtigt werden.
Für die GLP ist klar: Das Förderprogramm ist ein wichtiges Instrument der kantonalen Energiepolitik. Damit die Klimaziele erreicht werden, braucht es jedoch neben gezielten Förderbeiträgen auch wirksame gesetzliche Rahmenbedingungen und eine konsequente Ausrichtung auf die grösstmögliche Wirkung.