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GLP Aargau: Ernährungssicherheit braucht Boden und Wasser

(glp) Die GLP Aargau unterstützt die geplante Anpassung des kantonalen Richtplans an den Sachplan Fruchtfolgeflächen grundsätzlich. Gute Landwirtschaftsböden sind eine zentrale Grundlage für die Ernährungssicherheit. Gleichzeitig zeigt der Klimawandel immer deutlicher: Ernährungssicherheit hängt nicht nur vom Boden ab, sondern ebenso von einer verlässlichen Wasserverfügbarkeit.

Deshalb fordert die GLP, dass bei der Ausscheidung neuer Fruchtfolgeflächen bestehende Naturschutzflächen und Gebiete mit hohem Potenzial für die Wiederherstellung von Feuchtgebieten ausgeschlossen werden. Feuchtgebiete und Moore halten Wasser in der Landschaft zurück und helfen, die Folgen von Trockenheit, Hitze und Starkniederschlägen abzufedern. 
«Wir müssen Boden- und Wasserpolitik zusammendenken. Gute Böden nützen uns wenig, wenn in trockenen Sommern das Wasser fehlt. Deshalb brauchen wir neben dem Schutz der Fruchtfolgeflächen auch Landschaften, die Wasser zurückhalten können», sagt GLP-Grossrat Matthias Betsche.
Die GLP begrüsst deshalb ausdrücklich, dass das bestehende FFF-Kontingent für den Auenschutzpark beibehalten werden soll. Naturnahe Fluss- und Auenlandschaften geben den Gewässern Raum, halten Wasser länger in der Landschaft und tragen lokal dazu bei, die Folgen von Trockenheit, Hitze und Hochwasser abzufedern. 
«Der Auenschutzpark ist nicht nur für die Biodiversität wichtig. Er ist auch Teil einer vorausschauenden Klimaanpassung. Das in der Kantonsverfassung verankerte eine Prozent ist ein Mindestziel – kein Deckel. Der Auenschutzpark soll deshalb weiterentwickelt werden», so Betsche.