(glp) Die GLP Aargau nimmt mit grosser Freude die ausserordentlich hohe Stimmbeteiligung zur Kenntnis.
«Dies zeigt eindrücklich, wie stark die Bevölkerung an der Gestaltung der Zukunft unseres Landes und unseres Kantons interessiert ist. Das ist ein starkes Zeichen für unsere direkte Demokratie. Besonders erfreut zeigt sich die GLP Aargau über die schweizweit deutliche Ablehnung der 10-Millionen-Initiative», schreibt die Partei.
Die Ablehnung der «10-Millionen-Schweiz»-Initiative unterstreiche den Wunsch nach pragmatischen Lösungen statt einfachen Antworten auf komplexe Herausforderungen. «Die GLP Aargau fordert die SVP auf, endlich an konstruktiven Lösungen mitzuarbeiten, anstatt auf Polemik zu setzen. Die FDP und Mitte werden eingeladen, in der kantonalen Politik wieder ins konstruktive Boot zu steigen, anstatt im Seitenwagen der SVP unsere Gesellschaft nach hinten zu entwickeln.»
Die GLP Aargau bedauert die Annahme der Revision des Zivildienstgesetzes. Eine Erschwerung des Zivildienstes mache die Armee weder schlagkräftiger noch attraktiver, schwäche aber den Zivildienst massgeblich.
Die für ein Strassenprojekt knappe Zustimmung zu VERAS widerspiegelt die Diskussion der GLP anlässlich der Mitgliederversammlung. Dabei wurde die Lösung aufgrund des massiven Ausmasses als nicht optimal, aber aufgrund der Ausgangslage wohl alternativlos betrachtet.
Die deutliche Ablehnung der kantonalen Bildungsinitiative zeige, dass die Bevölkerung der GLP folge und offenbar durchschaut habe, dass diese Initiative keinen wirklichen Nutzen mit sich gebracht hätte.
Die GLP Aargau setze sich weiterhin für eine Politik ein, die ökologische Verantwortung, wirtschaftliche Stärke und gesellschaftlichen Zusammenhalt verbindet – lösungsorientiert, liberal und mit Blick auf kommende Generationen.