(glp) Mit den Bilateralen III steht die Schweiz vor einer wichtigen europapolitischen Entscheidung. Die GLP Aargau unterstützt das Abkommen und und will gleichzeitig eine sachliche Auseinandersetzung mit den Bilateralen III und ihren Auswirkungen auf die Schweiz ermöglichen.
Die Beziehungen zur Europäischen Union sind für die Schweiz von grosser wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Bedeutung. Mit den Bilateralen III soll der bisherige bilaterale Weg stabilisiert und weiterentwickelt werden. «Die Bilateralen III sind für die Schweiz ein wichtiger Schritt, um den bilateralen Weg weiterzuführen. Gerade deshalb müssen wir offen darüber diskutieren, was dieser Weg für unser Land bedeutet und wie wir ihn langfristig gestalten wollen», sagt Philippe Kühni, Präsident der GLP Aargau.
Die GLP Aargau will deshalb nicht nur die eigene Position vermitteln, sondern unterschiedliche Sichtweisen auf den bilateralen Weg sichtbar machen. Prof. Astrid Epiney, Europarechtlerin an der Universität Freiburg, Nationalrat Benjamin Giezendanner (SVP) und Nationalrat Matthias Jauslin (GLP) diskutieren am 28. August im Stapferhaus Lenzburg über die Bilateralen III und die Frage, ob der bilaterale Weg auch künftig der Königsweg der Schweiz bleibt. Eröffnet wird die Diskussion durch Alexandre Fasel, Staatssekretär im EDA, moderiert von Sermin Faki, Leiterin Politik bei CH Media.
Im Zentrum steht eine sachliche Auseinandersetzung mit den Bilateralen III: Welche Vorteile bietet das Paket, wo liegen mögliche Nachteile und was bedeutet die Weiterentwicklung des bilateralen Wegs für die Schweiz? Welche Vorteile bringt die engere Zusammenarbeit mit der EU, wo liegen mögliche Nachteile und welche Auswirkungen hat das Paket auf die politische und wirtschaftliche Handlungsfreiheit der Schweiz?Die Diskussion soll dazu beitragen, unterschiedliche Argumente sichtbar zu machen und eine fundierte Meinungsbildung im Hinblick auf die anstehende Abstimmung zu ermöglichen.