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GLP Aargau beschliesst Statutenrevision und fasst Parolen für die Abstimmungen 

(glp) An ihrer Mitgliederversammlung hat die GLP Aargau eine umfassende Statutenrevision verabschiedet und die Parolen für die eidgenössischen und kantonalen Abstimmungen vom 14. Juni gefasst. Zudem standen die Erneuerungswahlen der Parteigremien sowie erste Weichenstellungen für die Wahlen 2027 im Zentrum.

Nach fast zehn Jahren hat die GLP Aargau ihre Statuten revidiert. Neben verschiedenen kleineren redaktionellen Anpassungen weisen die revidierten Statuten insbesondere dem Vorstand zusätzliche Kompetenzen zur strategischen und politischen Führung zu. Im Rahmen der Erneuerungs- und Bestätigungswahlen wurden Philippe Kühni als Präsident sowie Beat Flach als Vizepräsident einstimmig wiedergewählt. Ebenfalls einstimmig bestätigt wurden der Vorstand, die Delegierten sowie Wahlkampfleitung, Revisoren und Kassier.

Für die eidgenössischen Abstimmungen vom 14. Juni beschloss die GLP Aargau die Nein-Parole zur Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz (Nachhaltigkeitsinitiative)» sowie ebenfalls die Nein-Parole zur Änderung des Zivildienstgesetzes und folgt damit der nationalen Partei.

Zur kantonalen Vorlage «Verkehrsinfrastruktur-Entwicklung Raum Suhr (VERAS)» führte die Partei nach einer ausführlichen Diskussion mit externen Referierenden eine differenzierte Debatte. In der intensiven Auseinandersetzung wurde der extreme Handlungsbedarf in Gränichen und Suhr anerkannt, aber gleichzeitig die Grundhaltung des ständigen Kapazitätsausbaus und der massive Umfang des Projekts kritisiert. Die GLP Aargau hat nach einer Absägung der Argumente schliesslich die Stimmfreigabe beschlossen.

Die Nein-Parole zur kantonalen Bildungs-Initiative hat die GLP Aargau bereits anlässlich der letzten Mitgliederversammlung beschlossen.

Mit Blick auf die Wahlen 2027 stellte Wahlkampfleiterin Gabriela Kissling die strategischen Ziele und den Zeitplan vor. Ziel der GLP Aargau ist es, ihre zwei Nationalratssitze zu verteidigen. Zudem wurde ein Nominations-Team für die bevorstehenden Regierungsrats-Ersatzwahlen eingesetzt.

Die Jahresrechnung der Partei wurde von der Mitgliederversammlung einstimmig genehmigt.