(fdp) Am dritten Parteitag 2024, der in der sperrag AG in Pratteln stattfand, wurde der gebürtige Thuner, Melchior Buchs, mit Akklamation zum Präsidenten der FDP Baselland gewählt, wie die Partei mitteilt.
«Melchior Buchs lebt seit 2010 in Reinach und war dort von 2016 bis 2018 als Gemeinderat und von 2018 bis 2024 als Gemeindepräsident tätig. Mit Melchior Buchs gewinnt die Partei einen Präsidenten, der mit seinen politischen und wirtschaftlichen Erfahrungen, mit seinen Wertvorstellungen und seinen Zukunftsvisionen, die Partei tatkräftig führen und unterstützen wird.
Regierungsrätin Monika Gschwind verabschiedete Ferdinand Pulver und schaute zurück auf 2021, als er mit der Devise, der Partei zu dienen, das Amt des Parteipräsidenten antrat. Unter seiner Führung konnte die Partei an Glaubwürdigkeit gewinnen. Ferdinand Pulver hat die Partei in den letzten drei Jahren zusammengeschweisst und konnte mit seiner grossen Erfahrung diverse Herausforderungen in aller Ruhe meistern. Er wurde in diesem Jahr zum Gemeindepräsidenten von Reinach gewählt und wird seinen Fokus nun auf dieses Amt legen. Seine Abschiedsworte «herzlichen Dank, es war mir eine Ehre» führen zu grossem Dank und Applaus von allen Anwesenden.
Einstimmig für die Engpassbeseitigung bei den Nationalstrassen
Gegen das strategische Entwicklungsprogramm Nationalstrassen Ausbauschritt 2023 des Bundes wurde das Referendum ergriffen. Davon liess sich die FDP Basel-Landschaft gestern an ihrem Parteitag nicht beirren und beschloss einstimmig die Ja-Parole für die Abstimmung vom 24. November 2024. Das Programm sieht vor, für rund 5,3 Milliarden Franken die sechs grössten Engpässe auf dem schweizerischen Nationalstrassennetz zu beseitigen. Besonders relevant für die Region Basel ist dabei das Projekt Rheintunnel zwischen Birsfelden und der Wiese, welches die heute mit über 130'000 Fahrzeugen pro Tag komplett überlastete Osttangente vom Durchgangsverkehr befreit. Davon profitieren Birsfelden und die Quartiere entlang der Osttangente. Gleichzeitig werden die volkswirtschaftlich teuren Staustunden deutlich reduziert und die Sicherheit erhöht, führt Martin Dätwyler, Landrat FDP und Direktor der Handelskammer beider Basel weiter aus. Wer sich für dieses strategisch relevante Projekt einsetzen möchte, kann dies im Komitee Pro Rheintunnel (www.pro-rheintunnel.ch) tun.
Ein deutliches Ja für die einheitliche Finanzierung
Am 24. November 2024 wird über die einheitliche Finanzierung von ambulanten und stationären Leistungen im Spital und in der Pflege abgestimmt. Dabei handelt es sich um eine der wichtigsten Reformen seit Einführung des Krankenversicherungsgesetzes im Jahr 1996. Sie ermöglicht die Umsetzung des Ziels «ambulant vor stationär», fördert die Koordination im Gesundheitswesen, erhöht Versorgungsqualität sowie Patientensicherheit und führt zu Kosteneinsparungen. Nach den Ausführungen von Andreas Faller, Mitglied der nationalen FDP-Gesundheitskommission, sprechen sich die Delegierten der FDP Baselland ohne Gegenstimme für diese Vorlage aus.
Unterstützung für die «Kostensenkungs-Initiative» der Jungfreisinnigen
Die Jungfreisinnigen Baselland haben mit ihrer «Kostensenkungs-Initiative» ein wichtiges liberales Anliegen lanciert, um die Kantonsfinanzen langfristig zu stabilisieren. Cyril Bleisch, Präsident der JFBL erläutert, dass diese Initiative vorsieht, die Anzahl der kantonalen Verwaltungsstellen an das Bevölkerungswachstum zu koppeln, um das Verhältnis von einer Vollzeitstelle auf 67 Einwohnerinnen und Einwohner zu plafonieren. Mit dem positiven Meinungsbild der Parteileitung im Rücken sammeln die Jungfreisinnigen Baselland bestärkt die notwendigen Unterschriften.»