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FDP Aargau - Altersvorsorge in der Schweiz braucht grundlegende Neurungen

(pd) Die FDP Aargau bedauert die deutliche Ablehnung der Renteninitiative. Die AHV entwickelt sich nach den heutigen Volksentscheiden zu einer Grossbaustelle, derzeit ohne Aussicht auf langfristigfinanzierbare Lösungen.

Linke und Gewerkschaften verweigern jegliche Lösung der strukturellen Probleme und belasten mit ihrem Rentenausbau die Kaufkraft der arbeitenden Bevölkerungzusätzlich. Den Jungfreisinnigen gebührt grosse Anerkennung für das Aufbringen der unbequemen Thematik Rentenalter, vor der die Classe politique die Augen verschliesst. Warten und Nichtstun ist keine Option. Sehr erfreut ist die FDP Aargau über die Eroberung eines zweiten Sitzes im Stadtrat Brugg durch Yvonne Buchwalder-Keller. Die Gegnerschaft der Renteninitiative war gross. Die deutliche Ablehnung überrascht deshalb nicht. Die FDP Aargau dankt den vielen engagierten (Jung-)Freisinnigen sowie Personen aus anderen Parteien und unzähligen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die mit dieser Initiative eine Debatte zur generationengerechten Finanzierung der AHV ermöglichten. Die Ablehnung wird unseren Kindern und Enkelkindern teuer zu stehen kommen. Denn mit der Renteninitiative wäre der Generationenvertrag und die Solidarität zwischen Jung und Alt gewahrt geblieben, ohne dass die Steuern und Angaben ständig zu Lasten des Mittelstandes erhöht werden müssen. Der gleichzeitige Ausbau der AHV-Ausgaben beerdigt den Generationenvertrag.

SVP und Mitte Aargau müssen Lösungen liefern
Die Aargauer Kantonalparteien von SVP und Mitte, welche die Renteninitiative gemeinsam mit Links-Grün bekämpften, müssen nun Farbe bekennen. Die FDP fordert beide Parteien auf, ihre Lösungen aufzuzeigen, die weder die kommenden Generationen noch den Mittelstand weiter belasten. Für die FDP Aargau bleibt klar, dass eine moderate Erhöhung des Rentenalters unausweichlich ist. Die absehbaren strukturellen Defizite der AHV sind immens.