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EVP über den Jahresabschluss des Kantons Aargau: Silberstreifen mit Fragezeichen

(pd) Die EVP freut sich über den überraschend positiven Jahresabschluss 2023 und dankt dem Personal, das vielerorts mit aussergewöhnlichen Leistungen zum positiven Ergebnis beitrug. Mit einer Verbesserung des Jahresabschlusses von 416 Millionen gegenüber dem Budget und einem Überschuss von 119.5 Millionen schliesst die Jahresrechnung 2023 sehr positiv ab. Dies freut die EVP und veranasst zu Dank.

Finanzielle Langzeitperspektive: Silberstreifen mit diversen Fragezeichen
Die wiederum deutliche Verbesserung von Jahresrechnung gegenüber Budget ist erfreulich und vermag aus Sicht der EVP die düsteren Wolken am Finanzhorizont etwas zu lichten. In den Mittelfrist- und Langzeit- perspektiven bleiben jedoch einige Fragezeichen. So war die Jahresrechnung 2023 wiederum durch diverse Sondereffekte geprägt. So dürften beispielsweise den 2023 weniger getätigten Investitionen u.a. infolge der Bauteuerung höhere Investitionen in Zukunft gegenüberstehen.

Fachkräftemangel: finanziell entlastend – mittelfristige Risiken
Es zeigt sich, dass diverse Budgetunterschreitungen aufgrund aussergewöhnlicher Leistungen des Perso- nals möglich waren. Infolge des Fachkräftemangels konnten Stellenpläne nicht ausgeschöpft werden, was das finanzielle Ergebnis entlastet, aber von den restlichen Mitarbeitern durch Mehraufwände kompensiert werden musste. Teilweise wurden dabei Belastungsgrenzen ausgereizt.
Bei den Volksschulen erfolgten weitere Belastungen des Personals an diversen Schulen durch noch vorhan- dene Unzulänglichkeiten in der Feinjustierung der Ressourcenverteilung. Dem Ressourcenverfall an einigen Schulen und insbesondere im dritten Zyklus stehen teilweise sehr belastende Situationen in Kindergarten und Primarschule gegenüber.
Hier und in weiteren Bereichen (u.a. Prämienverbilligung) werden in Zukunft verstärkte Investitionen not- wendig sein, um teure Folgekosten vermeiden zu können.