(evp) Die EVP ist erfreut, dass sich für das Budget und die Planjahre geringere Defizite abzeichnen als in früheren Planperioden befürchtet. Allerdings werde erst die genaue Analyse des AFP zeigen, inwiefern dies effektiven Verbesserungen des finanziellen Spielraums oder lediglich optimistischeren Budgetannahmen geschuldet seien, schreibt die Partei in ihrer Medienmitteilung.
Mit dem AFP 2025-2028 scheint sich der Aargauer Kantonshaushalt wieder auf sicherere Gewässer zu steuern. Dies freue die EVP, wie sie schreibt. Sie appelliert gleichzeitig dringend an den Regierungsrat, die dringlichen Investitionen zur Erfüllung der Aufgaben nicht zu vernachlässigen. So gelte es im Besonderen, Herausforderungen und Rechtsverletzungen aufgrund aufgestauter Investitionen schnellstmöglich aufzulösen.
Dazu Fraktionspräsident Uriel Seibert: «Seit Jahren verletzt der Kanton im Rahmen des schulischen Unterrichts der BFGS bundesrechtliche Vorgaben, indem er aufgrund fehlender Turnhallenkapazitäten, den bundesrechtlich obligatorischen Schulsport im dritten Schuljahr nicht mehr anbietet! Dieser und weitere finanziell begründete Missstände in der kantonalen Aufgabenerfüllung gilt es mit höherer Priorität anzugehen als erneute Steuersenkungsprojekte.»