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EVP Aargau will attraktive Care-Ausbildungen

(evp) Gute Arbeitsbedingungen prägen die Berufswahl mit. Der grosse finanzielle Aufwand für die Verbesserung der Ausbildungen im Pflegebereich macht nur Sinn, wenn die Arbeitsbedingungen im Anschluss stimmen. Deshalb fordert die EVP, dass auch die zweite Etappe der Pflegeinitiative möglichst bald umgesetzt wird.

Laut EVP muss sich die Ausbildungsoffensive in einer guten Lernbegleitung in den Institutionen zeigen. Nur so können Studierende in der Pflege ihre Ausbildung motiviert und erfolgreich abschliessen. Der Kostendruck in den Häusern ist sehr hoch. Die Mitfinanzierung der Ausbildungen ist deshalb unabdingbar für Pflegeinstitutionen, Spitex usw. sowie für Spitäler, die über ihren Bildungsverpflichtungen ausbilden. Nur so kann dem Pflegenotstand erfolgreich begegnet werden.

Die EVP geht davon aus, dass eine bessere Entlöhnung an studierende Pflegende unabdingbar ist. Sie darf aber nicht – wie vorgeschlagen - auf Förderbeiträge an Personen mit Unterstützungspflichten beschränkt werden oder erst ab 25 Jahren erfolgen. Diese Beschränkung auf einen kleinen Teil der Studierenden entspricht kaum dem Ziel der Ausbildungsoffensive: Der nächste Ausbildungsschritt nach der Lehre erfolgt bei vielen jungen Menschen kurz nach dem Abschluss der Sekundarstufe 2. Damit werden HF-Studierende, die natürlicherweise ihre nächsten Karriereschritte nicht auf später verschieben, stark benachteiligt.

Die EVP bewertet Studiengebühren nicht unbedingt negativ, spricht sich jedoch aufgrund der schwierigen Rekrutierung von Pflegenden gegen Studiengebühren an der Höheren Fachschule aus.