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Reich an Vitamin C und intensiv im Aroma: Schweizer Erdbeeren. Foto: lid
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Erdbeeren: Süsser Höhepunkt des Frühsommers

(lid) Wenn die Tage länger und wärmer werden, ist es so weit: Die Erdbeerzeit hat begonnen. Mit ihrem intensiven Aroma, ihrer leuchtend roten Farbe und der perfekten Balance zwischen Süsse und Frische ist sie für viele der Inbegriff des Frühsommers. Auf fast 480 Hektaren wachsen dieses Jahr Schweizer Erdbeeren. Während der Haupterntezeit – von Mitte Mai bis Mitte Juni – rechnet der Schweizer Obstverband mit 1000 Tonnen pro Woche. Insgesamt erwartet man eine Ernte von rund 7500 Tonnen.

Die Erdbeere (Fragaria) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist eine der beliebtesten Früchte der Schweiz. Sie ist botanisch gesehen aber keine Beere, sondern eine Sammelnussfrucht. Und sie hat einiges zu bieten: Mit mehr Vitamin C als Orangen oder Zitronen, einem hohen Gehalt an Folsäure, Eisen, Kalium und weiteren wertvollen Mineralstoffen ist sie ein echtes Superfood. Sekundäre Pflanzenstoffe wie Polyphenole wirken zudem antioxidativ und sollen sich positiv auf die Herzgesundheit auswirken. All das bei gerade einmal rund 35 Kalorien pro 100 Gramm.

Regional, frisch und voller Geschmack
Seit Ende April sind die ersten Schweizer Erdbeeren in den Läden erhältlich – frisch geerntet, ohne lange Transportwege. Deshalb lohnt es sich jetzt besonders, zu hiesigen Erdbeeren zu greifen.

Dank der kurzen Wege gelangen sie rasch und in optimalem Reifezustand in den Verkauf. Das schont nicht nur das Aroma, sondern auch die Umwelt. Wer beim Erdbeerkauf also auf Regionalität achtet, unterstützt eine ressourcenschonende Landwirtschaft und kann sich gleichzeitig über ein besonders intensives Geschmackserlebnis freuen.

Rund 1000 Tonnen pro Woche
Der Start der Schweizer Erdbeersaison wurde in der Woche vom 20. April mit 24 Tonnen eingeläutet, gibt der Schweizer Obstverband (SOV) in einer Medienmitteilung Anfang Mai bekannt. Der aktuelle Zustand der Erdbeerkulturen sei in allen Regionen der Schweiz gut und die bisherigen Kältephasen seien dank Witterungsschutzmassnahmen gut überstanden worden. Nur durch die Kälteperiode vor Ostern seien vereinzelt leichte Frostschäden entstanden.

Die bisher geernteten Erdbeeren weisen eine sehr gute Qualität auf, teilt der SOV weiter mit. Unter den aktuellen Wetterbedingungen werde die Erntemenge in den nächsten Wochen rapide ansteigen: Während der Haupterntezeit – von Mitte Mai bis Mitte Juni – rechnet der SOV mit rund 1000 Tonnen pro Woche. Wie im Vorjahr wird auch 2026 eine Gesamternte von rund 7500 Tonnen erwartet.

Schweizer Erdbeeren werden von Konsumentinnen und Konsumenten geschätzt: Umso erfreulicher ist es, dass der inländische Anbau leicht zugenommen hat. Immer mehr Erdbeeren werden unter Witterungsschutz angebaut, erklärt der SOV, was eine frühere Ernte sowie eine gute Erntestaffelung und Qualität ermögliche.

Unendliche Möglichkeiten in der Küche
Erdbeeren sind empfindlich. Druckstellen führen schnell zu Schimmel – deshalb gilt: Möglichst frisch verzehren. Wer sie aufbewahren will, sollte sie vorsichtig mit Grün waschen, sanft trockentupfen und nebeneinander auf einem Teller lagern, ohne dass sie sich berühren. Kühl und dunkel halten sie sich so einige Tage.

Die Einsatzmöglichkeiten in der Küche sind nahezu grenzenlos: Von der klassischen Erdbeertorte über cremige Quarkspeisen bis hin zu raffinierten Smoothies mit Minze und Zitronensaft. Wer länger etwas vom Geschmack haben will, greift zur selbstgemachten Konfitüre – verfeinert mit Holunderblüten, Kokos oder sogar einem Schuss Cognac. So bleibt ein Stück Sommer noch lange erhalten.

Bild: Reich an Vitamin C und intensiv im Aroma: Schweizer Erdbeeren. Foto: lid