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Dornach / Aesch: Zukunft Birsraum – Informationsveranstaltung

(pd) Der Prozess «Zukunft Birsraum» macht einen wichtigen Schritt nach vorn: Wie eine umfassende Machbarkeitsstudie zeigt, ist eine neue Strassenbrücke zwischen Dornach und Aesch realisierbar. Die Studie untersuchte verschiedene Varianten und berücksichtigte die Rückmeldungen der Anstösserinnen und Anstösser. Die Bevölkerung wurde am 22. Juni 2026 über die Ergebnisse informiert. Ebenso über den aktuellen Stand verschiedener Teilprojekte «Zukunft Birsraum».

An einer öffentlichen Veranstaltung am 22. Juni in Aesch erhielt die Bevölkerung einen Überblick über den aktuellen Stand verschiedener Teilprojekte zur «Zukunft Birsraum» in Aesch und Dornach. Die Verantwortlichen der Kantone Basel-Landschaft und Solothurn sowie der Gemeinden Aesch und Dornach zeigten dabei auf, dass eine Strassenbrücke über die Birs zwischen der Weidenstrasse in Dornach und der Industriestrasse in Aesch möglich ist. Das ist das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie. An der Veranstaltung wurden auch die Auswirkungen der Studie «Verkehr '45» auf die Gesamtentwicklung im Birsraum aufgezeigt.

Machbarkeitsstudie untersuchte mehrere Varianten
Die Studie untersuchte mehrere Varianten der Linienführung mit ihren Auswirkungen unter anderem auf Verkehr, Umwelt und Landschaft. Ausserdem wurden die Bedürfnisse der Anstösserinnen und Anstösser abgeholt und in die Betrachtungen einbezogen. Die Studie hat neben der Machbarkeit auch jene Themenfelder identifiziert, die in den nächsten Projektphasen zu vertiefen sind. Ebenso wurde die Bevölkerung informiert, dass das Vorhaben künftig als «Birsquerung Wyden» bezeichnet wird.
In der nächsten Phase werden nun die verkehrlichen Veränderungen durch eine Birsquerung Wyden vertieft betrachtet oder auch deren vielfältigen Wirkungen auf das direkte und weitere Umfeld systematisch analysiert. Dabei dienen die bisherigen Arbeiten und die als machbar identifizierte Linienführung als Grundlage. Die Ergebnisse dieser sogenannten Zweckmässigkeitsbeurteilung werden voraussichtlich bis Ende 2026 vorliegen und der Be-völkerung vorgestellt.

Stand Teilprojekte
Der Baselbieter und der Solothurner Kantonsplaner gaben einen Überblick über den aktuellen Stand verschiedener Teilprojekte in Aesch und Dornach. Bei mehreren stehen in den kommenden Wochen und Monaten die nächsten Schritte an: Der Masterplan für den Bahnhof Aesch und das Gebiet Birsmatt wird mit Beteiligung der Bevölkerung erarbeitet. Nach Abschluss der Mitwirkung nimmt die Transformation des Areals «Wydeneck» weiter Form an und damit auch die Revitalisierung der Birs-Auen und des «Metalli-Stegs» für Fussgängerinnen und Fussgänger sowie Velofahrende. Bei den anstehenden Planungsarbeiten ist vorgesehen die Bevölkerung weiterhin in geeigneter Form miteinzubeziehen.
Daneben wurde am Infoanlass aufgezeigt, wie sich die Studie «Verkehr '45» auf die Gesamtentwicklung auswirkt. Betont wurde ausserdem, wie wichtig es für die Region ist, die S-Bahnhaltestelle Dornach Apfelsee zu realisieren.
Im Kontext der Birsquerung, jedoch unabhängig von der Infoveranstaltung, hat der Regierungsrat Basel-Landschaft zwei parlamentarische Vorstösse beantwortet. Es handelt sich um das Postulat 2024/459 «Keine weiteren Verzögerungen für die Birsquerung zwischen Aesch und Dornach» sowie die Interpellation 2026/3192 «Birsquerung: Sicherung der Varianten - Korridore Mitte und Süd». Der Regierungsrat stellt fest, dass in Konsens mit dem Kanton Solothurn und den Gemeinden Dornach und Aesch bezüglich der in der Machbarkeitsstudie untersuchten Lage eine allseits anerkannte Lösung möglich ist. Die Raumsicherung für die Variante «Mitte» ist hingegen ausgelaufen. Der Regierungsrat engagiert sich weiterhin dafür, dass die Arbeiten für die Birsquerung nicht unnötig verzögert werden.