(cvp) Die Mitte begrüsst grundsätzlich die nun vorliegende Gesundheitspolitische Gesamtplanung für den Kanton Aargau. Der Regierungsrat hat die richtigen Handlungsfelder erkannt, setzt klare Ziele und definiert die Ausrichtung zur Zielerreichung. «Das ist eine gute Ausgangslage, um in der politischen Diskussion weiterzukommen», schreibt die Partei in ihrer Reaktion auf die Vorschläge des Regierungsrats.
Auf der sehr hohen Flughöhe stehe die Mitte hinter dem Regierungsrat. «Bei einigen Vorschlägen trifft der Regierungsrat den Nagel aber nicht auf den Kopf. Zum Beispiel verschiedene Themen im Bereich der Spitalversorgung Akutsomatik oder der vorgeschlagenen Versorgungsregionen. Hier wären die Gemeinden neu gefordert, Leistungsverträge mit den Pflegeheimen und der Spitex abzuschliessen. Selbst der Regierungsrat geht davon aus, dass dies nicht in allen Fällen gelingt und wird weiterhin einen Normkostenansatz für die Pflege festlegen. Die Gesundheitsversorgung würde noch bürokratischer, komplizierter und teurer, da für diesen Auftrag sehr viel Fachwissen in allen Versorgungsregionen aufgebaut werden müsste. Zudem entstünden in den Gemeinden die Probleme der verschiedenen Hüte, die der Regierungsrat bei seinen eignen Spitälern als hochproblematisch anschaut. Die Mitte wird sich nun mit den Zielen und strategischen Ausrichtungen vertieft befassen, um gut auf den anstehenden politischen Prozess vorbereitet zu sein. In den kommenden Monaten werden in unserem Gesundheitswesen die Weichen für die nächsten 15 bis 20 Jahre gestellt», schreibt Die Mitte-Grossrat Andre Rotzetter.