(dm) Die Mitte Aargau unterstützt die geplante Anpassung des Richtplans zur Festsetzung des Materialabbaugebiets von kantonaler Bedeutung «Gabenchopf West» in Villigen im Grundsatz.
Aus Sicht der Mitte ist die Erweiterung einer bestehenden Anlage der richtige Ansatz. Sie ist gegenüber einer Neuanlage deutlich schonender und effizienter – insbesondere, weil die notwendige Erschliessung bereits vorhanden ist und bestehende Infrastrukturen wie die Förderbandanlage weiter genutzt werden können.
Zudem zeigt sich, dass zentrale Herausforderungen wie Eingriffe in Natur und Landschaft auch bei alternativen Standorten in vergleichbarer Weise auftreten würden. Gleichzeitig ist der Bedarf an Rohstoffen langfristig ausgewiesen und gewinnt in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung.
«Die Erweiterung eines bestehenden Standorts ist die vernünftigste Lösung. Sie ermöglicht eine effiziente Nutzung vorhandener Infrastruktur und vermeidet zusätzliche Eingriffe an neuen Orten», sagt Grossrat Philipp Laube.
Für die Mitte ist jedoch ebenso klar: Die offenen Fragen – etwa zu Rodungen oder zum Schutz von Natur und Landschaft – müssen in den nachgelagerten Verfahren sorgfältig geprüft und verbindlich geklärt werden. Entscheidend ist, dass die Interessenabwägung und die zugesicherten Schutzmassnahmen konsequent umgesetzt werden. «Versorgungssicherheit und Umweltschutz dürfen kein Widerspruch sein. Es braucht eine sorgfältige Abwägung – und genau diese muss in den weiteren Verfahren konsequent umgesetzt werden», ergänzt Philipp Laube.
Die Mitte Aargau unterstützt daher die Vorlage und setzt sich gleichzeitig für eine sorgfältige und verantwortungsvolle Umsetzung ein.