(dm) Die Ablehnung der kantonalen Initiative zur Einführung von Stimmrechtsalter 16 im Aargau gilt es zu akzeptieren, schreibt Die Mitte Aargau in ihrer Medienmitteilung; «Die Bevölkerung hat entschieden, dass 16- und 17-Jährige bei kantonalen und kommunalen Anliegen weiterhin nicht mitbestimmen können.»
Die Aargauer Bevölkerung hat die Initiative zur Einführung von Stimmrechtsalter 16 klar abgelehnt. Dies gilt es zu akzeptieren. Die Möglichkeit zur Teilnahme an Abstimmungen ist ein wichtiges Gut und eine Möglichkeit der politischen Partizipation, welche nur wenige Länder kennen. Die Mitte Aargau hofft deshalb, dass trotz der Ablehnung der Initiative die Stimmbeteiligung langfristig erhöht werden kann und junge Menschen Interesse zeigen an politischem Geschehen und entsprechend gefördert werden.
«Mit Ausnahme der Jungen SVP haben sich alle Jungparteien für ein gemeinsames Anliegen eingesetzt, haben mit viel Einsatz die notwendigen Unterschriften gesammelt und haben sich im Wahlkampf aktiv eingebracht», so Jacqueline Wick, Präsidentin der Jungen Mitte Aargau und Mitglied des Initiativkomitees. «Das war eine spezielle Erfahrung und hat gezeigt, dass junge, politisch interessierte Menschen auch über die Parteigrenzen hinaus sich für gemeinsame Anliegen stark machen können».
Die Mitte dankt der Jungen Mitte Aargau und den weiteren Jungparteien des Initiativkomitees ganz herzlich für den grossen Einsatz zu Gunsten der 16- und 17-Jährigen.