(dm) Die Mitte Aargau unterstützt den Verpflichtungskredit für das Förderprogramm Energie ab 2025. Dabei soll das bestehende Förderprogramm weitergeführt werden, das die Mitte angestossen hatte, wie die Partei in ihrer Medienmitteilung schreibt.
Dabei soll auch eine Erhöhung der kantonalen Mittel nicht ausgeschlossen werden, insbesondere, wenn der Bund seine Mittel kürzt. Damit wird die Kontinuität sichergestellt. Geprüft werden soll eine Erhöhung auch, um die Qualitätssicherung bei den Wärmepumpen zu erhalten und damit unnötigen Stromverbrauch im Winter zu verhindern.
Die Mitte hat dem laufenden Förderprogramm Energie mit einer Motion im Jahr 2019 den Startschusss gegeben und in der Folge massgeblich mitgeprägt. Die Nachfrage nach Förderungen insbesondere im Bereich Wärmepumpen und Wärmedämmung sind denn auch massiv gestiegen. Zudem hat der Grosse Rat entschieden, auch Fernwärmenetzanschlüsse zu unterstützen. Das alles hat dazu geführt, dass bereits im 2022 über einen Zusatzkredit entschieden wurde, der 70 % höher war als der ursprüngliche Verpflichtungskredit. Die Mitte-Fraktion hat dieser Erhöhung zugestimmt, da sie die Konstanz und Verlässlichkeit in der Energieförderung als zentral erachtet. Aus diesem Grund unterstützt die Mitte auch den Verpflichtungskredit des Förderprogramms 2025 bis 2028, welcher nahtlos an die aktuellen Förderungen anknüpft. Zu prüfen ist, ob die Förderungen für die Wärmepumpen erhöht werden müssten, um das Wärmepumpensystem-Modul zu fördern. Damit kann die Effizienz sichergestellt und unnötigem Stromverbrauch im Winter vorgebeugt werden. Die Mitte will zudem den ganzen Bruttoverpflichtungskredit sicherstellen. Wenn die Bundesmittel gekürzt würden, müssten damit mehr kantonale Mittel bereitgestellt werden, um nicht an den Massnahmen herumzuschrauben.
Die Erfahrungen mit dem Förderprogramm haben gezeigt, dass die Energieeffizienz gesteigert und der CO2-Ausstoss markant gesenkt werden kann. Es leistet überdies einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Versorgungssicherheit im Winterhalbjahr und setzt wichtige Impuls für die Wirtschaft. So kann jährlich ein Auftragsvolumen von 230 bis 470 Mio. Franken für die Privatwirtschaft generiert werden.