(dm) Die Mitte-Fraktion des Kantons Aargau fühlt sich durch ihre konsequente Finanzpolitik der letzten Jahre bestätigt.
«Es zeigt sich klar, dass es absolut richtig war, mit den Überschüssen einerseits die Schulden konsequent abzubauen und andererseits die Ausgleichsreserve zu äufnen. Dadurch können auch in den nächsten Jahren die anstehenden und notwendigen Investitionen getätigt werden», so Fraktionspräsident Alfons Paul Kaufmann. Zukünftig werde es aber umso wichtiger sein, dass sehr haushälterisch mit den Kantonsgeldern umgegangen werde, da die budgetierten Planjahre 2025 bis 2027 weiterhin Defizite aufweisen und somit an der Ausgleichsreserve zehren würden.
Der Kanton könne auch in den nächsten Jahren nicht unbedingt mit SNB-Ausschüttungen und Mehrerträgen aus Steuern rechnen. Insbesondere, wenn die Exportindustrie weiterhin um Aufträge kämpfen müsse, der Strompreis 2024 um 40 % erhöht werde und auch die Entwicklung der Inflation unsicher sei.
Die Mitte wird sich daher auch weiterhin zusammen mit Finanzdirektor Markus Dieth für einen ausgeglichenen Kantonshaushalt einsetzen und übernimmt damit Verantwortung zum Wohle der Aargauer Bevölkerung. «Wir dürfen nicht für die nächsten Generationen Schulden anhäufen», so Die Mitte.