(dm) Die Mitte Aargau begrüsst das vorliegende Projekt und kann sich grundsätzlich mit der Verkehrsinfrastruktur-Entwicklung Raum Suhr VERAS in den Gemeinden Suhr, Oberentfelden und Gränichen (Bernstrasse Ost K235 bis Suhrentalstrasse K108 mit Anschluss Gränicherstrasse K242) sowie der Anpassung des kantonalen Veloroutennetzes mit gewissen Vorbehalten einverstanden erklären.
Die Verkehrsinfrastruktur-Entwicklung Raum Suhr VERAS in den Gemeinden Suhr, Oberentfelden und Gränichen sowie der Anpassung des kantonalen Veloroutennetzes dürfte ein wichtiger Schritt für die gesamte Region sein.
Die Erreichbarkeit in der gesamten Region ist stark beeinträchtigt. Mit den vorgesehenen Massnahmen kann dem wachsenden Verkehrsaufkommen, welchem die Region Suhr und insbesondere das Suhrer Dorfzentrum seit Jahren ausgesetzt sind, begegnet und die Anbindung des Wynentals verbessert werden.
Die Mitte Aargau begrüsst das vorliegende Projekt deshalb im Grundsatz. Sie weist jedoch darauf hin, dass eine umfassende Gesamtsicht vorzunehmen ist und weitere Punkte zwingend zu berücksichtigen sind.
Für das Projekt werden 4.53 ha Fruchtfolgeflächen beansprucht und lediglich 1.53 ha Fruchtfolgeflächen kompensiert. 3.00 ha gehen mit dem Projekt verloren. Es ist deshalb zwingend die gesamte Fläche von 4.53 ha zu kompensieren.
Die für das Projekt anfallenenden Kosten werden als hoch angesehen. Soweit ersichtlich, sollte der Bestand der Spezialfinanzierung Strassenrechnung (Ende 2028) die mutmasslich vom Kanton zu tragenden Kosten abdecken können. Auch wenn die für VERAS ab 2029 erforderlichen Mittel gemäss den Erwartungen nicht zu einer Unterdeckung der Strassenrechnung führen, ist ein besonderes Augenmerk auf diesen Aspekt zu richten, damit andernorts keine Engpässe entstehen.
"Zusammenfassend wird die Vorlage vorbehältlich der aufgezeigten Präzisierungen als grundsätzlich sinnvoll und ausgewogen angesehen", so Grossrat Philpp Laube.