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Die Mitte Aargau: Autobahnausbau auf bestehendem Terrain

(dm) Angesichts des Abstimmungsergebnisses vom vergangenen Sonntag, bei dem der Autobahnausbau von der Schweizer Stimmbevölkerung abgelehnt wurde, fordert die Mitte Aargau nun mehrheitsfähige Lösungen im Hinblick auf den möglichen 6-Spur-Ausbau durch den Kanton Aargau.

Der geplante Ausbau der A1 auf sechs Spuren bis 2037, um den täglichen Verkehr von über 100'000 Fahrzeugen zu bewältigen, unterstützt die Mitte Aargau – zusammen mit einer Mehrheit der Aargauer Stimmbevölkerung – nach wie vor. Im generellen Projekt von 2022 waren jedoch 10 Hektar Kulturland betroffen, davon etwa die Hälfte Fruchtfolgeflächen.
Die Mitte Aargau forderte die Verantwortlichen auf, kreativ zu sein und auch eine Realisierung des Ausbaus ohne zusätzlichen Landverbrauch, innerhalb des bestehenden Autobahnraums zu prüfen. Eine mögliche Lösung wäre die permanente Nutzung des Pannenstreifens, gesteuert durch eine Lichtsignalanlage, wie es bereits bei Tunnelanlagen oder bestehenden Autobahnen erfolgreich praktiziert wird. Auch die bestehende Böschung könnte steiler gestaltet werden, um Platz zu sparen, anstelle der aktuellen Grasböschungen, die eher Neophyten als hohe Biodiversität fördern.
Die Mitte Aargau betont, dass zukünftige Strassenbauprojekte kein Kulturland zerstören dürfen. Der Kulturlandverbrauch war mit ein Grund, weshalb die Schweizer Stimmbevölkerung den Autobahnausbau am letzten Sonntag abgelehnt hatte.