(jw) Die Stimmberechtigten im Kanton Aargau sagen klar Nein zum Stimmrechtsalter 16.
Mit 79,74 Prozent Nein-Stimmen wurde die kantonale Volksinitiative «Für eine Demokratie mit Zukunft (Stimmrechtsalter 16 im Aargau)» ohne Wenn und Aber verworfen.
Auf eidgenössischer Ebene legten die Aargauerinnen und Aargauer viermal ein Ja in die Urne. Beim Ausbau der Nationalstrassen betrug der Ja-Anteil 54,26 Prozent, bei den beiden Mietrechtsvorlagen 53,84 («Untermiete») und 51,24 Prozent («Kündigung wegen Eigenbedarfs») sowie 60,27 Prozent bei der KVG-Änderung betreffend einheitlicher Finanzierung der Gesundheitsleistungen.
Die Stimmbeteiligung lag bei rund 41 Prozent.
Das Aargauer Ergebnis deckt sich nur zu 25 Prozent mit dem Resultat der ganzen Schweiz. Auf gesamteidgenössischer Ebene wurde ledglich die einheitliche Finanzierung der Gesundheitsleistungen ebenfalls angenommen (53,31 Prozent Ja). Abgelehnt wurden hingegen der Autobahnausbau (52,7 Prozent Nein) sowie die Mietrechtsvorlagen (51,58 bzw. 53,83 Prozent Nein).
Die Abstimmungsergebnisse in den Fricktaler Gemeinden und nach Bezirken
– «Für eine Demokratie mit Zukunft (Stimmrechtsalter 16 im Aargau)»
– Bundesbeschluss über den Ausbauschritt 2023 für die Nationalstrassen
– Änderung des Obligationenrechts (Mietrecht: Untermiete)
– Änderung des Obligationenrechts (Mietrecht: Kündigung wegen Eigenbedarfs)
– Änderung KVG (Einheitliche Finanzierung der Leistungen)