(pd) Eine rekordhohe Zahl an Projekten bewerben sich in diesem Jahr um den Aargauer Sozialpreis: Wurden bei den beiden letzten Sozialpreis-Ausschreibungen 2018 und 2020 je 26 Projekte eingereicht, stehen in diesem Jahr 47 zur Wahl.
Die drei Aargauer Landeskirchen und benevol Aargau, die Fachstelle für Freiwilligenarbeit, honorieren mit dem Sozialpreis seit 20 Jahren freiwilliges, soziales Engagement. Bis zum 15. September ist die Öffentlichkeit eingeladen, ihrem favorisierten Projekt online die Stimme zu geben.
Die 47 verschiedenen Projekte von Vereinen, Einzelpersonen und Institutionen sind auf www.sozialpreis-ag.ch aufgeschaltet. Und sie zeigen: Freiwilliges soziales Engagement ist im Aargau weitverbreitet und vielfältig. In den eingereichten Projekten geht es beispielsweise um Unterstützung für Seniorinnen und Senioren, damit diese länger zuhause leben können, um Entlastung für Familien oder um generationenübergreifende Initiativen. Zur Abstimmung stehen auch Räume für Begegnungen, in denen gemeinsam gekocht, genäht, gelernt oder gespielt wird – und die so den interkulturellen Austausch möglich machen. Ob Integration, Nachbarschaftshilfe oder das Wiederverwerten von Lebensmitteln – es wurden Projekte eingereicht, die von jahrzehntelanger Ausdauer in der Freiwilligenarbeit erzählen und solche, die aufgrund von aktuellen Ereignissen eben erst auf die Beine gestellt wurden. Über allem steht die Bestrebung, Gutes zu tun.
Jede Stimme zählt
«Die beeindruckende Anzahl der vielseitigen Projekte zeigt, wie unglaublich viel wertvolle Freiwilligenarbeit im Aargau geleistet wird.» sagt Rahela Syed, Jurymitglied, Präsidentin von benevol Aargau und Zofinger Stadträtin. Davon kann sich nun die Aargauer Bevölkerung überzeugen; alle sind eingeladen, online ihr Lieblingsprojekt auszuwählen und so mitzubestimmen, welche innovative und wichtige Initiative schliesslich zur Gewinnerin gekürt wird. Beim Sozialpreis 2022 wurden so über 3000 Stimmen abgegeben. Das Online-Voting für die Bevölkerung ist ab sofort offen bis zum 15. September. Es zählt einen Drittel und wird ergänzt mit der Beurteilung durch die Sozialpreis-Fachjury. Die Jury setzt sich zusammen aus Vertretungen der Aargauer Landeskirchen, benevol Aargau sowie Persönlichkeiten aus Politik, Journalismus, Verwaltung und gemeinnützigen Projekten, darunter die ehemalige Nationalrätin Yvonne Feri und die Tele-M1-Moderatorin Anne-Käthi Kremer.
Preisverleihung am 24. Oktober
Privatpersonen, gemeinnützige Institutionen und Organisationen – viele Menschen investieren unentgeltlich Zeit zum Wohle der Gesellschaft, ohne eigennützige Motive zu verfolgen. Dieses freiwillige, soziale Engagement ist nicht selbstverständlich. Der Aargauer Sozialpreis von benevol Aargau, der Fachstelle für Freiwilligenarbeit sowie der Christkatholischen, der Evangelisch-reformierten und der Römisch-Katholischen Landeskirche im Aargau verhilft diesen Projekten zu mehr Öffentlichkeit und regt zur Nachahmung an. Er ist mit insgesamt 13’000 Franken dotiert und wird dieses Jahr zum achten Mal verliehen. Die öffentliche Feier findet am Donnerstag, 24. Oktober 2024, 18 Uhr, im Reformierten Kirchgemeindehaus in Baden statt. Das Grusswort wird die Aargauer Ständerätin Marianne Binder-Keller halten.
Weitere Informationen: www.sozialpreis-ag.ch