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BL: Jungfreisinnige reichen Petition «obligatorischer Nothelferunterricht in der Sekundarstufe I» ein

(pd) Die Jungfreisinnigen Baselland reichen heute ihre Petition ein, dass in der Sekundarstufe I jährlich ein obligatorischer Nothilfeunterricht durchgeführt wird.

Menschen müssen früh lernen, wie man in einer Notsituation richtig reagiert und Leben rettet. Mit der heute eingereichten Petition setzen sich die Jungfreisinnigen für die Erste Hilfe ein, die «wichtiger nicht sein könnte».

Das Problem: Viele junge Menschen verlassen die Schule, ohne über ausreichende Kenntnisse in Erster Hilfe zu verfügen. In einer Notsituation zählt jede Sekunde. Doch ohne das nötige Wissen und praktische Fähigkeiten fühlen sich viele Menschen unsicher oder wissen nicht, wie sie handeln sollen. Dadurch geht wertvolle Zeit verloren, in der Erste Hilfe geleistet werden könnte. Erste Hilfe ist eine grundlegende Kompetenz, die jeder Mensch beherrschen sollte. Trotz ihrer grossen Bedeutung wird dieses Wissen im schulischen Alltag häufig nur unzureichend vermittelt.

Forderung: Die Jungfreisinnigen Baselland fordern, dass in der Sekundarstufe I jährlich ein obligatorischer Nothilfeunterricht durchgeführt wird.

Ziele:
• Kenntnisse der wichtigsten Erste-Hilfe-Massnahmen
• Sicherheit im Umgang mit Notfallsituationen
• Die Fähigkeit, bei Unfällen oder medizinischen Notfällen rasch und richtig zu reagieren

Mit diesem Wissen können junge Menschen im Ernstfall Verantwortung übernehmen und im entscheidenden Moment helfen. Cyril Bleisch, Präsident der Jungfreisinnigen Baselland, betont: «Es kann nicht sein, dass junge Menschen nach der obligatorischen Schule nicht wissen, wie sie in einer Notfallsituation helfen können. Erste Hilfe ist eine grundlegende Fähigkeit, die Leben rettet!» Oliver Fischer, Co-Vizepräsident der Jungfreisinnigen Baselland, ergänzt: «Die obligatorische Schule muss ihrem Grundauftrag gerecht werden und junge Menschen auf das Leben vorbereiten. Dazu gehört auch das Wissen, wie man in einer Notsituation richtig handelt und anderen helfen kann!» Isabelle Steinemann, Co-Vizepräsidentin der Jungfreisinnigen Baselland, schliesst: «In einer Welt voller Krisen muss man einen kühlen Kopf bewahren können, wenn Hilfe benötigt wird. Die Schule spielt dabei eine wesentliche Rolle, dieses Wissen zu vermitteln!»

«Mit der eingereichten Petition soll sichergestellt werden, dass junge Menschen grundlegendes Wissen über Erste Hilfe erhalten. Dieses Wissen kann im Ernstfall Leben retten», heisst es in der Medienmitteilung der Partei.