(pd) Velorouten über die Grenze werden immer stärker genutzt. Die IG Velo Lörrach und Pro Velo beider Basel haben in Riehen diskutiert, wo die Routen besser werden müssen.
Noch viel mehr Menschen könnten im Alltag aufs Fahrrad umsteigen. Deshalb ist im Wiesental ein Radschnellweg in Planung, von Schopfheim hinunter bis Lörrach und bis zur Grenze. Wie Riehen diese Route aufnimmt, ist noch unklar. Pro Velo beider Basel und IG Velo Lörrach setzen ab Grenze auf den Lettackerweg östlich der S-Bahn. Durch Riehen hindurch muss sowieso eine attraktive Veloroute gelegt werden, sei es mit vortrittsberechtigten Velostrassen oder auch mit Hilfe eines neuen Instruments der Verkehrsplanung: einer Velovorzugsroute. Sehr viele Pendelnde zielen dann weiter auf den Steg übers Kraftwerk Birsfelden. Oder nach Grenzach-Wyhlen. Für sie sollte der Grenzacherweg, direkt oberhalb des Friedhofs Hörnli, asphaltiert werden.
Die beiden Velovereine diskutierten auch die stark genutzte Veloroute an der Wiese. Lörrach will diese nach und nach ausbauen. Auf Schweizer Seite, bei der Wiesebrücke neben dem Naturbad, wollen Pro Velo und IG Velo einen Radweg unter der Brücke hindurch – in Lörrach sind diese Unterquerungen üblich. Dann müssten Velofahrende nicht mehr die Weilstraße kreuzen. Diese Woche hat der Grosse Rat einen entsprechenden Anzug von Jérôme Thiriet erneut bekräftigt.
Die Velovereine besprachen auch andere grenzüberschreitende Wege. Der Ritterweg am Tüllinger Berg wäre eine interessante Verbindung zwischen Tüllingen und Riehen. Leider ist er aber noch mit einem Fahrverbot belegt. Und zwischen Inzlingen und Riehen bietet sich in der Au eine Alternative zur Strasse an. Lediglich ein kurzes Stück Weg wäre dazu für Velofahrende noch zu öffnen.