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Basel-Landschaft: Jungfreisinnige fordern obligatorischen Steuer- und Altersvorsorgeunterricht in der Sekundarstufe I

(jf) Die Jungfreisinnigen Baselland fordern die Durchführung einer jährlichen Pflichtlerneinheit zu Steuern und Altersvorsorge (drei Säulen) in der Sekundarstufe I. «Junge Menschen müssen früh lernen, wie sie ihre Finanzen handhaben, um informierte Entscheidungen treffen zu können. Mit der heute lancierten Petition setzen wir uns für eine solide finanzielle und vorsorgeorientierte Grundausbildung ein», schreiben die Jungfreisinnigen in ihrer Medienmitteilung.

«Viele junge Menschen verlassen die Schule, ohne über ein vertieftes Wissen über Steuern und zur Altersvorsorge zu verfügen. Dies führt dazu, dass ihnen Entscheidungsgrundlagen fehlen oder sie ein mangelndes Verständnis für ihre Altersvorsorge haben. Ein solides Wissen über die drei Säulen des Vorsorgesystems (AHV, berufliche Vorsorge, private Vorsorge), sowie über den Umgang mit Einnahmen und Ausgaben, ist essenziell für eine eigenverantwortliche und selbstbestimmte Zukunftsgestaltung. Trotz der grossen Bedeutung dieser Themen, mangelt es in der schulischen Bildung an praxisnahen Inhalten. Dies muss sich ändern!», schildern die Jungfreisinnigen die Problematik. Sie fordern, dass in der Sekundarstufe I eine jährlich verpflichtende Lerneinheit zu den Themen Steuern und Altersvorsorge durchgeführt wird mit dem Ziel, Kenntnisse zu erlagen, was die Rechte und Pflichten in finanziellen Fragen, das schweizerische Steuersystem und die drei Säulen der Altersvorsorge anbelangt. Mit diesem Wissen könnten sich junge Menschen besser auf ihre finanzielle Zukunft vorbereiten und eigenverantwortlich handeln, sind die Jungfreisinnigen Baselland überzeugt.

Cyril Bleisch, Präsident der Jungfreisinnigen Baselland, betont: «Es kann nicht sein, dass junge Menschen nach der obligatorischen Schule schlecht mit Finanzen umgehen können oder auf die Bedeutung der Altersvorsorge unzureichend vorbereitet sind. Finanzielle Bildung ist fundamental für ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben!»

Oliver Fischer, Vizepräsident der Jungfreisinnigen Baselland, ergänzt: «Die obligatorische Schule muss ihrem Grundauftrag gerecht werden, die jungen Menschen auf das Leben vorzubereiten. Dazu gehört die finanzielle Bildung, die aktuell ungenügend ist!»
Mit der lancierten Petition solle sichergestellt werden, dass junge Menschen eine fundierte finanzielle Bildung erhielten, die essenziell für ein eigenverantwortliches Leben sei. Die Schulen müssten die notwendigen Grundlagen vermitteln.