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Baden: Baugesuch für Verenahofgeviert wurde eingereicht

(pd) Das Verenahofgeviert ist seiner Wiederbelebung einen grossen Schritt näher: Die bonacasa AG hat das Baugesuch für die ehemaligen Hotels Verenahof, Bären und Ochsen eingereicht. In enger Zusammenarbeit mit der Stiftung Gesundheitsförderung Bad Zurzach + Baden hat die Spezialistin für Wohn- und Gesundheitskonzepte ein Projekt entwickelt, das den besonderen Charakter des historischen Ensembles bewahren und seine lange Gesundheitstradition weiterführen soll.

Geplant sind 49 Wohnungen mit dem Charme der historischen Häuser, vielfältige Angebote für ein gesundes, selbstbestimmtes Leben und Räume, die auch der Bevölkerung wieder offenstehen sollen. Mit dem im März bekannt gegebenen verwaltungsrechtlichen Vertrag zwischen der Eigentümerin Verenahof AG und der Stadt Baden wurde die Grundlage für die künftige Nutzung geschaffen. Seither hat bonacasa das Vorhaben gemeinsam mit den Planenden und in engem Austausch mit der kantonalen Denkmalpflege zu einem Bauprojekt ausgearbeitet. Mit der Einreichung des Baugesuchs wird nun sichtbar, wie neues Leben in die drei historischen Häuser einziehen soll.

Wo Menschen einst zur Kur einkehrten, soll Gesundheit künftig wieder den Alltag prägen. Mit dem Konzept «Wellness Living» entsteht ein Wohn- und Lebensort für ein gesundes, aktives und selbstbestimmtes Älterwerden. bonacasa bringt dafür ihre Erfahrung in der Entwicklung und im Betrieb besonderer Wohnkonzepte ein, die Wohnen und Gesundheit eng miteinander verbinden. Im Verenahof sind unter anderem Fitness und Physiotherapie im Haus sowie ein direkter unterirdischer Zugang zur Wellness-Therme Fortyseven vorgesehen. Auch die Angebote des Ärztehauses in der gegenüberliegenden Residenz 47 werden einbezogen.
Ebenso wichtig für die körperliche und geistige Gesundheit ist die soziale Teilhabe. Einen besonderen Platz erhält deshalb die Living Kitchen: eine grosszügige, einladende Erlebnisküche für Kochevents, bei denen das gemeinsame Zubereiten und Geniessen Gemeinschaft fördert. Bei der Concierge laufen die Fäden des täglichen Lebens im Haus zusammen: Als Vertrauensperson für die Bewohnenden und Anlaufstelle für Gäste und Veranstaltende organisiert sie Aktivitäten, fördert Begegnungen und unterstützt im Alltag.

«Gesund zu altern hat viel damit zu tun, wie wir unseren Alltag gestalten: ob wir uns bewegen, anderen Menschen begegnen und bei Bedarf Unterstützung finden. Im Verenahof bringen wir diese Möglichkeiten dort zusammen, wo die Menschen leben. Das macht es leicht, die Gesundheitsangebote im Alltag zu nutzen», sagt Ivo Bracher, Präsident des Verwaltungsrats der bonacasa Holding AG. Als Bauherrin, Entwicklungspartnerin und künftige Betreiberin verantwortet bonacasa die Umsetzung des Projekts.

Wohnen mit Geschichte
Die drei ehemaligen Hotels geben auch dem neuen Verenahof seinen unverwechselbaren Charakter. Die erfahrene Frei Architekten AG aus Aarau gestaltet das Ensemble mit viel Gespür für die historischen Räume und einem aufmerksamen Blick fürs Detail. In den drei Häusern entstehen 49 Wohnungen mit 1½ bis 5½ Zimmern. Jede Wohnung ist ein Unikat – mit einem eigenen Grundriss und dem besonderen Charme der alten Häuser. So entsteht ein Zuhause mit einer Atmosphäre, wie sie nur an diesem Ort zu finden ist. Weitgehend hindernisfrei gestaltet und mit einem rund um die Uhr verfügbaren Notruf ausgestattet, unterstützen die Wohnungen ein selbstständiges Leben.
Das Projekt nutzt den bereits erstellten Rohbau der früher geplanten Rehabilitationsklinik. Zugleich knüpft es stärker an die ursprüngliche Nutzung der Häuser an: Gesundheit und Erholung verbinden sich mit Gastlichkeit und gesellschaftlichem Leben. Besonders deutlich wird dies im Elefantensaal. Sorgfältig restauriert, soll er wieder Raum für Kulturveranstaltungen und private Feste bieten.
Auch das Café mit Orangerie und der Innenhof laden künftig Bewohnende und Gäste zu Begegnungen ein. Die Quellen im Untergeschoss sollen als Zeugnisse der Badener Bädergeschichte erlebbar werden. Wie die Quellen und ihre Geschichte inszeniert werden, wird in der weiteren Planung gemeinsam mit der Stadt Baden ausgearbeitet. Mit der Wiederbelebung des Verenahofgevierts gewinnt Baden einen Teil seines kulturellen Erbes als lebendigen Ort zurück – für Bewohnende, Gäste und Menschen aus dem Quartier.

Nach Vorliegen der rechtskräftigen Baubewilligung sollen die Bauarbeiten innerhalb von sechs Monaten aufgenommen werden. Die vorgesehene Bauzeit beträgt zwei Jahre.