(pd) Die nächste Hitzewelle kommt bestimmt: Heisse Sommertage stellen die gesamte Gesellschaft und mit ihr auch die Baubranche vor grosse Herausforderungen. Die Bauunternehmer der Region Basel sind mit geeigneten Schutzmassnahmen darauf vorbereitet.
Menschen, die im Freien arbeiten, sind im Sommer intensiver Sonnenstrahlung ausgesetzt. Deshalb ist es besonders wichtig, sie vor der erhöhten UV-Strahlung sowie vor Hitzschlag und Dehydration zu schützen. Der Verband der Bauunternehmer Region Basel (BRB) bedient seine Verbandsmitglieder mit Informationen, wie sie ihre Mitarbeitenden über die Gefahren der Hitze und die schädlichen UV-Strahlen aufklären können und verweist auf die Infoblätter, Checklisten und Schulungsvideos der Suva. Der BRB erinnert seine Verbandsmitglieder regelmässig an ihre Pflicht, alle angemessenen Massnahmen vorzunehmen, um ihre Mitarbeitenden zu schützen, wie zum Beispiel das Bereitstellen von Sonnencreme.
Eine der wichtigsten Massnahmen ist, ausreichend Wasser zu trinken: Regelmässig kleine Mengen gleichen den Flüssigkeitsverlust aus. Jedes Bauunternehmen hat grosses Interesse daran, dass seine Mitarbeitenden am Abend so gesund nach Hause gehen, wie sie am Morgen auf der Baustelle erschienen sind.
Während der heissen Stunden die Arbeit in den Schatten zu verlegen oder eine Beschattung zu errichten, ist nicht auf jeder Baustelle möglich, vor allem im Strassenbau. Ein Schutzhelm mit Stirnblende und Nackenschutz schützen Stirn, Nacken, Ohren und Nase vor der direkten Sonneneinstrahlung. Ein feuchtes Tuch im Nacken kann zusätzlich erfrischen und kühlen.
Verschiebung der Arbeitszeiten wäre eine gute Lösung
Der Schweizerische Baumeisterverband und die Gewerkschaften Unia und Syna evaluieren derzeit mögliche Massnahmen für Tage, an denen die Temperatur über 33°C steigt. Wann diese zur Anwendung kommen, bleibt abzuwarten. Bis dahin benötigt die Baubranche in der Region Basel eine schnell umsetzbare und flexible Lösung:
An heissen Tagen steigen die Temperaturen konstant an und erreichen am Nachmittag ihren Höchstwert. Um ihre Mitarbeitenden optimal zu schützen sind die Bauunternehmen der Region Basel bestrebt, an Hitzetagen früher mit den Arbeiten zu beginnen und über die Mittagszeit zu arbeiten, um folglich die Arbeiten früher zu beenden. Die Verbandsverantwortlichen deponierten dieses Anliegen bei den zuständigen Regierungs- und Amtsvertretern, sowohl in der Stadt und den Gemeinden ((Brief in der Beilage)). Sobald es heiss wird, muss jedoch pragmatisch gehandelt werden. Aus diesem Grund fordern der BRB und der regionale Zimmermeisterverband gemeinsam in einem Schreiben die Gemeinden in Basel-Stadt und Basel-Landschaft auf, an Hitzetagen die Arbeitszeiten zu lockern, respektive die Ruhezeiten morgens und über den Mittag anzupassen.