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Ansiedlung Hitachi Energy: AIHK begrüsst Botschaft zur Richtplananpassung

(aihk) Im Gebiet Tägerhardächer in Wettingen soll die Voraussetzung zur Ansiedlung des international tätigen Industrieunternehmens Hitachi Energy geschaffen werden. Der Regierungsrat hat heute eine entsprechende Richtplananpassung dem Grossen Rat beantragt. Die Aargauische Industrie- und Handelskammer begrüsst dies uneingeschränkt. Die mögliche Ansiedlung von Hitachi Energy sei eine grosse Chance für den Wirtschaftsstandort Aargau.

Die Ausgangslage für die Wirtschaft ist aktuell herausfordernd. Politische Instabilität und wiederholte Krisen machen den Unternehmen im Aargau zu schaffen. Die Möglichkeit zur Schaffung eines Hitachi Energy Campus im Gebiet Tägerhardächer in Wettingen und damit der Sicherung von 1000 bestehenden und der Ansiedlung von bis zu 2000 neuen Arbeitsplätzen sei eine grosse Chance, so die AIHK, den Wirtschaftsstandort Aargau nachhaltig zu stärken. Der Aargauer Regierungsrat hat heute dem Grossen Rat eine entsprechende Richtplananpassung beantragt (siehe sep. Medienmitteilung Kanton). Die Aargauische Industrie- und Handelskammer (AIHK) unterstützt dies ohne Vorbehalte. Der Standortentscheid seitens Hitachi Energy ist noch nicht gefallen, entsprechend sei das rasche und lösungsorientierte Vorgehen des Kantons zu begrüssen.

Rasche und pragmatische Zusammenarbeit entscheidend
Ein Vorhaben in dieser Grössenordnung hat Auswirkungen über die Standortgemeinde hinaus. Entsprechend ist es wichtig, dass die verschiedenen Akteure zusammenarbeiten. Beat Bechtold, Direktor der AIHK, ergänzt: «Es ist schön zu sehen, dass neben der Standortgemeinde auch der Regionalplanungsverband Baden Regio das Vorhaben unterstützt. Eine rasche und pragmatische Zusammenarbeit auf allen Staatsebenen ist ein entscheidender Standortfaktor für die Wirtschaft.» Darüber hinaus zeige etwa das
Projekt «Verkehrsinfrastruktur-Entwicklung Raum Suhr» (VERAS), das am 14. Juni 2026 zur Abstimmung kommt, dass der Aargau parteiübergreifende Lösungen für grössere Infrastrukturprojekte finde. Die AIHK ist zuversichtlich, dass auch bei einer Ansiedlung von Hitachi Energy mit dem Gesamtverkehrskonzept Raum Baden und Umgebung mehrheitsfähige Lösungen gefunden werden.

Aargau ist als Wirtschaftsstandort attraktiv – und soll es auch bleiben
Die mögliche Ansiedlung von Hitachi Energy zeige: Der Aargau sei als Wirtschaftsstandort attraktiv. Die relevanten Standortfaktoren wie moderne Infrastruktur, finanzielle Attraktivität und die Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitskräften müssten jedoch ständig verbessert werden, um im interkantonalen und internationalen Wettbewerb zu bestehen. AIHK Direktor Beat Bechtold erläutert: «Die stabile Finanzlage des Kantons ermöglicht eine weitere Gewinnsteuersenkung für die Unternehmen im Aargau. Dies würde uns einen weiteren Pluspunkt im Ansiedlungswettbewerb geben. Zusätzlich profitierten davon auch die bereits ansässigen Unternehmen im Aargau.»