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Aktionswoche Aargau gegen Rassismus: «Wir und die Andern. Vom Vorurteil zum Rassismus»

(pd) Wer sind wir? Wer sind die Andern? Was ist Rassismus? Was sind Stereotype und Vorurteile? Wie hängen Kolonialismus und Rassismus zusammen? Wie zeigt sich Rassismus gegenüber verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen? Was ist mit strukturellem Rassismus gemeint? Und was sagen Wissenschaft und Gesetz dazu? Darum geht es während der Aktionswoche vom 21. März bis 2. April im Stadtmuseum Aarau.

Es sind grosse Fragen, die wir nicht abschliessend beantworten können. Und trotzdem müssen wir sie stellen, immer und immer wieder. Uns auseinandersetzen mit dem, was wir als «Wir» bezeichnen und wie wir dieses «Wir» von den «Andern» abgrenzen. Wir müssen unsere Denkmuster stetig hinterfragen und das Bewusstsein für die eigenen verinnerlichten Vorurteile schärfen, heisst es in der Medienmitteilung von Integration Aargau. Die Aktionswoche Aargau gegen Rassismus 2023 geht diesen grossen Fragen auf die Spur. Vom 21. März
bis 2. April ist im Stadtmuseum Aarau die Ausstellung «Wir und die Andern. Vom Vorurteil zum Rassismus» zu sehen. Die Ausstellung beleuchtet die Begriffe Rassismus und Vorurteil aus verschiedenen Perspektiven und lädt zum persönlichen Nachdenken ein. Die Ausstellung wurde vom Pariser Musée de l’Homme konzipiert und an die Schweizer und Aargauer Gegebenheiten angepasst. Organisiert wird die Aktionswoche von der Anlaufstelle Integration Aargau, der Regionalen Integrationsfachstelle Aarau und dem Amt für Migration und Integration Kanton Aargau in Kooperation mit dem Stadtmuseum Aarau. Am 21. März, dem internationalen Tag gegen Rassismus, wird die Aktionswoche mit einer Vernissage und Podiumsdiskussion eröffnet. Moderiert von Bernhard Senn (SRF) tauschen sich Expert:innen über die Frage Wer sind «Wir und die Andern»? aus. Sie sprechen über soziale Mechanismen, die zu Vorurteilen und Diskriminierung führen, und diskutieren aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und konstruktive Handlungsmöglichkeiten.
Am Samstag, 25. März und Sonntag, 26. März, finden öffentliche Führungen statt. Vermittler:innen geben Einblicke in die Ausstellung und begleiten die Besucher:innen auf ihrer Reflexionsreise zu eigenen Vorurteilen und Denkmustern. Zusätzlich können Schulklassen die Ausstellung in einem altersgerecht konzipierten Workshop kennenlernen und sich interaktiv mit dem Thema Rassismus auseinandersetzen. Die Workshops für Schulklassen sind bereits ausgebucht. Ein Ausstellungsbesuch ohne begleitenden Workshop ist aber weiterhin möglich.