(pd) National- und Ständerat haben die Mittel für die Agglomerationsprogramme ab 2024 freigegeben und damit den Weg für die Realisierung der Projekte aus dem Agglomerationsprogramm 4. Generation frei gemacht. Der Kanton Aargau ist an vier Agglomerationsprogrammen beteiligt und erhält insgesamt 110 Millionen Franken Bundesgelder. Der Kanton Aargau ist erfreut über die gesprochenen Bundesgelder.
Der Bund beteiligt sich mit insgesamt 110 Millionen Franken an Projekten aus den Agglomerationsprogrammen der 4. Generation im Aargau. Der Bundesrat hat im Februar 2023 die Botschaft über die Verpflichtungskredite beschlossen, die Beiträge wurden nun erfreulicherweise vom Parlament bestätigt. Der Baustart der Projekte der 4. Generation des Agglomerationsprogramms muss gemäss den Vorgaben des Bundes zwischen 2024 und 2028 erfolgen.
An vier Agglomerationsprogrammen beteiligt
Im Agglomerationsprogramm AareLand beteiligt sich der Bund zu 35 Prozent. Besonders erfreulich ist, dass der Bund sich in der Höhe von 63 Millionen Franken an der Verkehrsinfrastruktur-Entwicklung im Raum Suhr (VERAS) beteiligt. Aber auch Infrastrukturen für den Fuss- und Veloverkehr profitieren von den Bundesbeiträgen: So unterstützt der Bund beispielsweise den Bau der Velovorzugsroute zwischen Zofingen und Aarburg mit rund sechs Millionen Franken. An die verschiedenen Verkehrsinfrastrukturmassnahmen der Agglomeration Aargau-Ost zahlt der Bund 23 Millionen Franken beziehungsweise 45 Prozent. Davon profitiert insbesondere der Fuss- und Veloverkehr, zum Beispiel durch den neuen Spinnereisteg zwischen Windisch und Gebenstorf. Auch die Agglomerationsprogramme Basel und Limmattal erhalten einen erfreulichen Beitragssatz von 40 Prozent respektive 35 Prozent gesprochen.
5. Generation in Erarbeitung
Zurzeit erarbeitet der Kanton Aargau zusammen mit den Gemeinden, Regionen und benachbarten Kantonen die Agglomerationsprogramme AareLand, Aargau-Ost, Basel und Limmattal der 5. Generation. Am 30. Juni 2025 müssen die Programme eingegeben werden.