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Agglomerationsprogramm Aargau-Ost – Auftaktveranstaltung für 5. Generation

(pd) Die Erarbeitung der 5. Generation des Agglomerationsprogramms Aargau-Ost ist gestartet. Rund 50 Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden und der Regionalplanungsverbände nahmen an der Auftaktveranstaltung in Lenzburg teil. Die Teilnehmenden wurden über die 5. Generation informiert und diskutierten aktiv den Handlungsbedarf in den Bereichen Siedlung, Verkehr und Landschaft in der Agglomeration Aargau-Ost.

Die Vertreter und Vertreterinnen der Gemeinden und Regionalplanungsverbänden sind der Einladung von Regierungsrat Stephan Attiger gefolgt und nahmen an der Auftaktveranstaltung 5. Generation des Agglomerationsprogramms Aargau-Ost teil. Eingeladen waren neu auch die Gemeinden Hendschiken, Brunegg, Mägenwil, Dottikon, Dintikon, Seon, Othmarsingen und Villigen, die seit Anfang des Jahres neu zur Agglomeration Aargau-Ost gehören.
Begrüsst wurden die Gemeinden von Regierungsrat Stephan Attiger, Vorsteher Departement Bau, Verkehr und Umwelt, der die Auftaktveranstaltung mit einer Ansprache eröffnete. Er blickte auf das Agglomerationsprogramm der 4. Generation zurück, das schweizweit den höchsten Beitragssatz erzielte. Dieser Erfolg lässt sich in der 5. Generation nur wiederholen, wenn die Gemeinden, die Agglomeration und der Kanton wieder eng miteinander zusammenarbeiten. Dies betonte auch Arsène Perroud, der als Gemeindeammann Wohlen von seinen Erfahrungen mit dem Agglomerationsprogramm berichtete. Anhand von eigenen Massnahmen zeigte er auf, wie wichtig es ist, die Planung und Projektierung der Massnahmen auch nach der Einreichung voranzutreiben. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Massnahmen im vorgegebenen Zeithorizont umgesetzt und durch den Bund mitfinanziert werden können. Für das Agglomerationsprogramm der 5. Generation bedeutet dies, dass der Umsetzungszeitraum zwischen 2028 und 2032 liegen muss.

Nächste Veranstaltung am 14. November
Nach einem Informationsteil diskutierten die Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden den Handlungsbedarf in der Agglomeration und brachten so ihre wertvollen Erfahrungen ein. Insbesondere die Themen Landschaft und Veloverkehr stiessen bei den Teilnehmenden auf grosses Interesse. In einem nächsten Schritt wird in Abstimmung mit den Regionalplanungsverbänden und den Gemeinden die Strategie Siedlung erarbeitet und das Zukunftsbild aktualisiert. Dieses wird in einer zweiten Veranstaltung am 14. November 2023 mit dem gleichen Teilnehmerkreis diskutiert.
Ein Agglomerationsprogramm ist ein gemeindeübergreifendes Planungsinstrument. Es umfasst inhaltlich und zeitlich koordinierte Massnahmen zur Abstimmung der Siedlungs- und Verkehrsentwicklung. Dadurch soll die Verkehrs- und Umweltbelastung verringert und die Lebensqualität in der Agglomeration erhöht werden. Der Bund beteiligt sich mit 30 bis 50 Prozent an Infrastrukturmassnahmen, die zur Erreichung dieser Ziele führen.
Mehr Infos unter: Programm Agglomerationsverkehr (admin.ch)