(pd) Die Schweizerische Post AG hat die Preise für den Betrieb der Plattform für das elektronische Patientendossier (EPD) erhöht.
Die aargauischen Leistungserbringer im Gesundheitswesen tragen den grössten Teil der Kosten. Der Aargauer Regierungsrat hat zur Entlastung der kantonalen Leistungserbringer entschieden, ab dem Jahr 2023 ein Drittel des Kostenanstiegs zu tragen, weil der Kanton als für die Organisation der Gesundheitsversorgung zuständige Behörde ein hohes Interesse an der Umsetzung der eHealth-Strategie hat. Für den Betrieb der EPD-Plattform in den Jahren 2023 bis 2027 hat der Regierungsrat einen Verpflichtungskredit in Höhe von rund 1,502 Mio. Franken beschlossen. Das EPD soll die Behandlungsprozesse verbessern, indem vereinfacht Zugang zu den relevanten Gesundheitsdaten der Patientinnen und Patienten gewährt werden kann.