(jsvp) Heute Mittwoch konnte das Initiativkomitee die kantonale Volksinitiative «Arbeit muss sich lohnen» erfolgreich einreichen. 3323 Unterschriften konnte das Komitee, bestehend aus JSVP, SVP, FDP und Jungfreisinn innert einem Jahr sammeln. «Der Kanton müsse jetzt endlich handeln», schreibt das Initiativkomitee in seiner Medienmitteilung.
Vor einem Jahr lancierte die Junge SVP Aargau die kantonale Volksinitiative «Arbeit muss sich lohnen». Die Initiative fordert eine Kürzung der Sozialhilfe bei Personen, welche seit mehr als zwei Jahren Sozialhilfe beziehen (Langzeitbezüger), und keinen Grund für diesen langen Bezug vorweisen.
Das Komitee, bestehend aus JSVP, SVP, FDP und Jungfreisinn, hatte ein Jahr Zeit, die notwendigen 3000 Unterschriften zu sammeln. Das Ziel konnte erreicht werden: Heute reichten Vertreter des Komitees insgesamt 3323 Unterschriften bei der Staatskanzlei ein.
«Das Volk kann nun endlich einschreiten und den ausufernden Sozialhilfekosten ein Ende setzen!», sagt Komiteepräsident Samuel Hasler. Auch die Junge SVP Aargau ist hocherfreut über die Einreichung, so Ramon Hug, Präsident JSVP Aargau: «Es freut mich ausserordentlich, dass das Stimmvolk die Möglichkeit bekommt, Sozialschmarotzer zu stoppen. Die Gemeinden müssen endlich
entlastet werden und die Sozialhilfe soll jenen Personen vorbehalten sein, welche wirkliche Probleme haben.»