(jf) An ihrem Parteitag vom 11. April 2025 haben die Jungfreisinnigen Aargau die Parolen für die kantonalen Abstimmungen gefasst. Sie sagen einstimmig Ja zur Steuergesetzrevision und einstimmig Nein zur Lohngleichheitsinitiative.
Die Jungfreisinnigen Aargau haben ihren zweiten Parteitag in diesem Jahr bei der Hypothekarbank Lenzburg abgehalten. CEO Silvan Hilfiker hielt ein eindrückliches Referat über die Bank und die Jungfreisinnigen haben auf einem Rundgang einen Einblick in die Geschäfte der «Hypi» erhalten. Im Anschluss fand der ordentliche Teil des Parteitags statt.
Zunächst wurde die Lohngleichheitsinitiative von Arbeit Aargau vorgestellt. Die Argumente gegen die Initiative haben die Jungfreisinnigen Aargau überzeugt, weshalb sie einstimmig die Nein-Parole zu der Initiative gefasst haben. Anna Staub, Vorstandsmitglied der Jungfreisinnigen Aargau und Mitglied des Co-Präsidiums «Leerlaufinitiative Nein», äussert sich wie folgt: «Die Initiative ist ein kompletter Leerlauf. Die Initiative verlangt, dass Lohnanalysen ab 50 Mitarbeitenden durchgeführt werden – bei dieser geringen Anzahl ist es gar nicht möglich, eine statistisch signifikante Lohndiskriminierung nachzuweisen. Diese Initiative ist nur eine Scheinunterstützung von Frauen und ein bürokratischer Leerlauf.»
Anschliessend hat Silvan Hilfiker, der als Fraktionspräsident der FDP im Grossen Rat massgeblich an der Revision beteiligt war, die Steuergesetzrevision vorgestellt. Seine Argumente für ein Ja haben die Jungfreisinnigen Aargau überzeugt und sie haben einstimmig die Ja-Parole gefasst. Tim Hoffmann, Präsident der Jungfreisinnigen Aargau und Mitglied des Co-Präsidiums «Ja zur Steuergesetzrevision», freut sich über den Entscheid der Jungfreisinnigen Aargau: «Die Steuergesetzrevision bringt Vorteile für Familien, KMU, Wohneigentümer und den Mittelstand allgemein. Es ist wichtig, dass wir jetzt Familien und den Mittelstand entlasten – und diese Revision tut genau das.»