Ein Produkt der  
Die grösste Wochenzeitung im Fricktal
fricktal info
Verlag: 
Mobus AG, 4332 Stein
  Inserate: 
Texte:
inserat@fricktal.info
redaktion@fricktal.info
Fricktalwetter
Ein paar Wolken
11.6 °C Luftfeuchtigkeit: 81%

Samstag
9.8 °C | 23.1 °C

Sonntag
6.7 °C | 14 °C

Aargauer Staatsangestellte beklagen sich über Lohnrückstand

(kaspv) Die KASPV hat dem Regierungsrat die den aktuellen Gegebenheiten entsprechenden Lohnforderungen im Januar und aktualisiert per Ende Mai 2024 mitgeteilt und ausführlich erläutert. «Sowohl der Regierungsrat in seinen Anträgen als auch der Grosse Rat sind der detailliert begründeten und nachvollziehbaren Forderung nur teilweise gefolgt, obwohl das Staatspersonal in den vergangenen Jahren Mass gehalten hat. Der Nachholbedarf ist nach wie vor ausgewiesen und der Rückstand wird weiterhin nicht aufgeholt», schreibt der die KASPV in seiner Medienmitteilung: 

«Positiv zu würdigen ist, dass der Grosse Rat weiterhin die neuen Lohnbeschlüsse inklusive der in den Vorjahren teilweise vernachlässigten Systempflege gefällt und dabei die aktuelle Teuerung berücksichtigt hat. Der Lohnrückstand aus den Vorjahren wird dadurch jedoch nicht aufgeholt. Ein Zeichen der monetären Wertschätzung wäre nun nach vielen Minimal- resp. sogar Nullrunden und
Sparmassnahmen auch bei den engagierten Angestellten einer sehr schlanken aargauischen Staatsverwaltung angebracht gewesen. Aus Sicht der KASPV ist je länger je mehr zu befürchten, dass der Kanton Aargau als Arbeitgeber zunehmend und nachhaltig an Attraktivität verliert.

Die KASPV hätte nach den vor- und letztjährigen Lohnbeschlüssen in der aktuellen Situation erwartet, dass der Regierungsrat eine Lohnerhöung beantragt und der Grossen Rat eine Lohnerhöhung beschliesst, welche den Ausgleich der Teuerung, die Lohnsystempflege UND einen Beitrag zum Aufholen des aufgelaufenen Lohnrückstands beinhaltet. Dies insbesondere, da die KASPV mit spürbaren Verhandlungsbeiträgen in den letzten, teils krisenbehafteten Jahren immer wieder guten Willen zur sozialpartnerschaftlichen Zusammenarbeit auf Augenhöhe bewiesen hat. Augenscheinlich wurden diese sozialpartnerschaftlichen Schritte nicht honoriert.

Die KASPV, die Konferenz der Aargauischen Staatspersonalverbände, setzt sich als Sozialpartnerin des Regierungsrats für die Interessen aller Staatsangestellten ein. Die Mitgliedsverbände der KASPV repräsentieren rund 10'000 derjenigen Menschen, die sich tagtäglich mit hohem Engagement für das Gemeinwesen und die Mitmenschen einsetzen, sei es im Bildungs- oder Gesundheitswesen, in der Sicherheit oder der zentralen Staatsverwaltung.»