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Aargauer Komitee «Ja zur BVG-Reform»: «Herausforderungen der zweiten Säule bleiben bestehen»

(aihk) «Am heutigen Abstimmungssonntag hat das Schweizer Stimmvolk die BVG-Reform leider abgelehnt. Das Aargauer Komitee «Ja zur BVG-Reform» bedauert diesen Entscheid ausserordentlich und erwartet, dass der Bundesrat eine Neuauflage in Angriff nimmt», heisst es in einer entsprechenden Medienmitteilung.

Und weiter: «Nach dem heutigen Volksentscheid bleiben die Herausforderungen in der zweiten Säule bestehen – zum Nachteil der jungen Generation, der Frauen sowie der Teilzeit- und Mehrfachbeschäftigten. Mit der Ablehnung der BVG-Reform wurde es verpasst, eine Antwort auf die steigende Lebenserwartung zu liefern. Zudem bleibt die Versicherungssituation vieler Teilzeitbeschäftigten
(die Mehrheit davon Frauen) prekär. Dass das Nein-Komitee mit immer wieder mit falschen Zahlen agierte, erschwerte die politische Meinungsbildung in der Bevölkerung.

Bundesrat muss Neuauflage präsentieren
Die Herausforderungen in der beruflichen Vorsorge bleiben nach dem heutigen Entscheid unverändert bestehen und werden sich auf Grund der weiterhin steigenden Lebenserwartung sowie der anstehenden Pensionierungswelle weiter akzentuieren. Deshalb erwartet das Aargauer Komitee, dass der Bundesrat nach Auswertung der hinter der Ablehnung stehenden Gründe einen neuen Reformvorschlag präsentiert.»

Dazu sagt AIHK Direktor Beat Bechtold: «Mit dem Drei-Säulen-System verhält es sich wie mit einem Haus: Gerät eine Säule in Schieflage, bedroht dies das gesamte System. Der Handlungsdruck bleibt deshalb gross. Der Bundesrat ist nun gefordert, möglichst rasch eine neue BVG-Vorlage zu präsentieren.»