(pd) Die Neuinstallation der Photovoltaikanlagen am Standort Buchenhof in Aarau durch Immobilien Aargau ist ein wichtiger Beitrag für die nachhaltige Stromerzeugung des Kantons bei gleichzeitiger Erhaltung und Förderung der Biodiversität.
Im Rahmen des anstehenden Sanierungszyklus der Flachdächer des Verwaltungsstandorts Buchenhof hat die Abteilung Immobilien Aargau (IMAG) ermittelt, dass der Verwaltungsstandort Buchenhof gute Voraussetzungen für den Ausbau von Photovoltaikanlagen auf den Flachdächern bietet. Es wurde neben der baulichen Zustandsanalyse auch das Potenzial für Massnahmen zur nachhaltigen Stromerzeugung geprüft und auf dieser Basis der Ausbau geplant. Der für das Jahr 2025 angesetzte Ausbau ist Teil der kantonalen Strategie "energieAARGAU" und trägt zu einer Reduktion des Energiebezugs bei.
Die definierte optimale Anzahl an Photovoltaik-Modulen ermöglicht eine signifikante Einsparung des externen Energiebezugs. Der hohe Energiebedarf des kantonalen Rechenzentrums hat zur Folge, dass ein Eigenverbrauch des durch die Photovoltaik-Anlagen produzierten Stroms von 100 Prozent erreicht wird. "Dadurch, dass der Buchenhof zukünftig den durch die Photovoltaikanlage erzeugten Strom nutzen kann, können Kosten beim Energieeinkauf gesenkt werden. Zudem trägt die Anlage einen wichtigen Teil zur klimaneutralen Energieversorgung des Kantons bei", freut sich Landammann und Vorsteher des Departements Finanzen und Ressourcen, Dr. Markus Dieth.
Schutz und Förderung der bestehenden Biodiversität
"Immobilien Aargau hat beim Ausbau der Photovoltaikanlagen auch die Biodiversität berücksichtigt", so Regierungsrat Markus Dieth. Damit die wilden Orchideen auf den Dächern erhalten werden können, ist die Anzahl der zu installierenden Photovoltaik-Module optimiert worden. Auf Flächen ohne wilde Orchideenbestände wird rund um die Photovoltaik-Anlagen Saatgut heimischer und standortgerechter Arten angesät. Auch weitere Biodiversitäts-Massnahmen werden beim Buchenhof umgesetzt, darunter Totholz, Steinhaufen, Sandlinsen und temporäre Wasserflächen. Dadurch sorgt das Projekt für eine nachhaltige Stromversorgung und erhält und fördert gleichzeitig die bestehende Biodiversität.