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Bild: (v.l.n.r.): Stefan Huwyler (Grossrat FDP, Präsident AVK), Beat Bechtold (Direktor AIHK), Marianne Binder (Ständerätin, Die Mitte), Edith Saner (Grossrätin, Co-Präsidentin Die Mitte Aargau), Urs Widmer (Geschäftsleiter AGV), Benjamin Giezendanner (Nationalrat SVP, Präsident AGV). Foto: zVg

Aargau: Kantonales Ja-Komitee für den Ausbau der Nationalstrassen gebildet

(pd) Am 24. November stimmt die Schweiz über den Ausbauschritt 2023 STEP für die Nationalstrassen ab. Das Geschäft ist eine von vier Teilvorlagen, die den gezielten Ausbau des Autobahnnetzes in den nächsten Jahren und Jahrzehnten vorsieht. «Dieser Ausbau ist von grosser Wichtigkeit für die Sicherhstellung eines funktionierenden Strassennetzes», schreibt ein breit abgestütztes kantonales Ja-Komitee in einer Medienmitteilung. Einsitz nehmen darin Führungspersonen aus Politik, Wirtschaft und Mobilität.

Das Komitee schreibt: «Die Autobahn ist das Rückgrat des Strassennetzes der Schweiz und insbesondere auch des Kantons Aargau. Leistungsfähige Autobahnen stellen zusammen mit dem Bahnnetz die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit sicher. Eine gut ausgebaute Autobahn entlastet zudem die untergeordneten Strassennetze (Kantons-/Gemeindestrassen) auf entscheidende Weise. Und Ein Ausbau ist dringend notwendig: Die aktuell 48'000 Staustunden (Tendenz weiter steigend) kosten die Schweizer Wirtschaft jährlich 1,2 Milliarden Franken – ganz zu schweigen von den indirekten Kosten.
Die Autobahnausbauten sind eng mit den Kantonen abgestimmt. Sie stehe nicht in Konkurrenz zum öffentlichen Verkehr, sondern ergänzen die Projekte der Bahninfrastruktur. Kapazitätsausbauten sind sowohl beim Individualverkehr wie auch beim ÖV nötig, um langfristig ein funktionierendes Mobilitätssystem sicherzustellen. Die Ausbauten werden möglichst flächenschonend und mit Rücksicht auf die Umwelt gebaut. Beim Ausbauschritt 2023 sind drei Tunnelprojekte enthalten. Diese sind zwar kostenintensiv, beanspruchen dafür kein zusätzliches Land und schonen die Umwelt. Zudem wird mit einem gut ausgebauten Nationalstrassennetz die Sicherheit erhöht, Fussgänger und Langsamverkehr durch Entlastung der Gemeindestrassen besser geschützt und die raschen Zufahrten für Blaulichtorganisationen bei Ereignissen auf der Autobahn ermöglicht.
Die Teilprojekte des Ausbauschrittes 2023 sind die Autobahnabschnitte bzw. Tunnels in den Kantonen Regionen Bern, St. Gallen, Schaffhausen, Basel und Genf. Für den Aargau ist ein deutliches Ja am 24. November von grosser Wichtigkeit, auch wenn in der aktuellen Vorlage keine Teilprojekte in unserem Kantonsgebiet enthalten sind. Nur mit einer Zustimmung zu STEP sind weitere notwendige Ausbauten notwendig, und solche sind auch im Aargau vorgesehen. Namentlich sind dies der 6-Spur-Ausbau auf den Abschnitten Aarau Ost – Birrfeld, Wiggertal – Oftringen, Oftringen – Aarau West und Wettingen – Dietikon.
Es braucht ein klares Ja des Kantons Aargau am 24. November 2024 zu STEP, um Weg für Ausbauschritte im Kanton Aargau weiter zu ebnen. Das überparteiliche Aargauer Komitee ‹Ja zur Sicherung der Nationalstrassen› setzt für dieses Ja ein.»

Bild: (v.l.n.r.): Stefan Huwyler (Grossrat FDP, Präsident AVK), Beat Bechtold (Direktor AIHK), Marianne Binder (Ständerätin, Die Mitte), Edith Saner (Grossrätin, Co-Präsidentin Die Mitte Aargau), Urs Widmer (Geschäftsleiter AGV), Benjamin Giezendanner (Nationalrat SVP, Präsident AGV). Foto: zVg