(pd) Wie tragen wir uns selbst Sorge, während wir Care-Arbeit leisten oder ehrenamtlich und/oder politisch engagiert sind? Dieser grossen Frage widmet sich frauenaargau an der diesjährigen Tagung im Grossratsgebäude. Unter dem Tagungstitel: «#mecare – wem tragen wir Sorge?» werden feministische Antworten gesucht.
Die Teilnehmenden erwarten zwei anregende Referate. Aus politischer Sicht mit Fokus auf Aktivismus und politisches Engagement referiert die grüne Zürcher Nationalrätin Katharina Prelicz-Huber und aus psychologischer Sicht mit Fokus auf Burnout-Prophylaxe spricht die Psychotherapeutin Judith Bernauer aus Aarau. Im Anschluss führt Norina Schenker, Vorstand frauenaargau ein Podiumsgespräch mit Frauen, die von ihrem Engagement und ihren eigenen Erfahrungen erzählen und wie sie es schaffen, dabei nicht auszubrennen. Mit auf dem Podium ist eine der KlimaSeniorinnen, Elisabeth Stern, die von ihrem Erfolg in Strasbourg berichten wird. Von ihrem Engagement im Aargau wird die Aktivistin und Mitbegründerin von Nosotras Aargau Ligia Vogt berichten und auch Lea Schmidmeister, Grossrätin und Co-Leiterin eines kleinen Hauses für unbegleitete Minderjährige wird ihre Perspektive darlegen. Als vierte Podiumsgästin wird Nora Keller, Mutter und ehemalige Präsidentin des Vereins Walk-in Closet von Ihren Erfahrungen teilen. Es sind alle interessierten Menschen, egal welchen Geschlechts, willkommen.
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