(pd) Der Planungsverband aarau regio hat sein Landschaftsentwicklungsprogramm (LEP) überarbeitet und den Bericht wie die dazugehörigen Beilagen im Rahmen der gestrigen Informations- und Auftaktveranstaltung «Mitwirkungsprozess» vorgestellt und für die Mitwirkungsphase freigegeben. Damit verfügt aarau regio wieder über eine aktualisierte Arbeits- und Entscheidungshilfe für die koordinierte Planung und nachhaltige Entwicklung der Landschaft.
An der gestrigen Informations- und Auftaktveranstaltung Mitwirkungsphase «LEP-Aktualisierung» in der Bärenmatte in Suhr orientierte der Planungsverband aarau regio die rund 40 Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten aarau regio Gemeinden wie auch die sich im Planungsgebiet befindenden Natur- und Landschaftsschutzinstitutionen über den aktuellen Stand der LEP-AktuaIisierung wie über die nächsten Schritte.
«Gemäss kantonalem Mehrjahresprogramm Natur 2030 sollen die ca. 20-jährigen regionalen Landschaftsentwicklungsprogramme (LEP) bis 2030 durch die Regionen aktualisiert werden», informierte die aarau regio-Geschäftsführerin Alexandra Mächler. Der Planungsverband aarau regio, dem die Trägerschaft des LEP obliegt, hat entsprechend die LEP-AktuaIisierung in den letzten eineinhalb Jahren vorgenommen. Inzwischen liegen der LEP-Bericht wie auch die dazugehörigen Beilagen in überarbeiteter Fassung für die Vernehmlassungs-/Mitwirkungsphase vom 4. Juni bis 31. August auf der aarau regio Webseite www.aarau-regio.ch vor. Die finalen Unterlagen sind per Dezember 2026 nach erfolgter Freigabe durch den aarau regio Vorstand zu erwarten.
Die Landschaft bildet eine zentrale Grundlage für den Lebens- und Wirtschaftsraum von aarau regio und prägt die Identität der Region. In der dicht genutzten Region Aarau ist eine hohe Landschaftsqualität besonders wichtig. Das Landschaftsentwicklungsprogramm (LEP) dient als Arbeits- und Entscheidungshilfe für die koordinierte Planung und nachhaltige Entwicklung der Landschaft. Es bietet eine Übersicht über bestehende Grundlagen, formuliert Entwicklungsziele und gibt Handlungsempfehlungen für lokale Akteure. Bei raumwirksamen Entscheidungen soll es dazu beitragen, wertvolle Landschaften wie den Jurasüdfuss, das Aaretal sowie die Landschaften von Suhre und Wyna zu erhalten und weiterzuentwickeln.