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Wichtige Verlagsmitteilung

 

Fehlende Zeitung - fehlgeleitete Zustellung

FRICKTAL. Aufgrund eines Logistikfehlers bei der Post wurde ein Sammelbehälter mit den Donnerstagsausgaben der Neuen Fricktaler Zeitung/Fricktaler Woche/fricktal.info leider fehlgeleitet. Statt in Laufenburg landeten die darin enthaltenen Zeitungen in Lenzburg. Dies führte dazu, dass viele Leserinnen und Leser im Bezirk Laufenburg am Donnerstag keine Zeitung erhielten. Die Post entschuldigt sich für diesen Fehler, die Zeitungen werden am Freitag zugestellt.

Verlagsleitung

Politlunch bei FDP Frauen Fricktal

Politlunch bei FDP Frauen Fricktal

(bk) Der Präsidentin der FDP Frauen Fricktal ist es einmal mehr gelungen, eine kompetente Referentin für den traditionellen Politlunch zu engagieren. Grossrätin Karin Fäs aus Schöftland, Mitglied der Kommission für Gesundheit und Sozialwesen wurde von interessierten Teilnehmerinnen herzlich willkommen geheissen.

Sie startete mit Informationen zur Prämien-Entlastungs-Initiative und hielt klar fest, dass mit den steigenden Prämien eine spürbare Mehrbelastung für die Versicherten vorhanden sei. Es müsse der Bevölkerung aber auch bewusst sein, dass sie von einem gut funktionierenden Gesundheitswesen profitieren könne. Die Initiative bringe nicht die Lösung. Bereits heute würden besser Verdienende mit Privat- und Halbprivatversicherungen die Gesundheitskosten mitfinanzieren. Nicht zu vergessen sei, dass Personen mit geringem Einkommen ebenfalls schon jetzt mit Prämienvergünstigungen entlastet würden. Karin Fäs wies auf den gesellschaftlichen Wandel hin, welcher das Gesundheitswesen vor grosse Herausforderungen stelle (Bevölkerungswachstum, Zuwanderung, steigende Lebenserwartung, mehr Arztbesuche, Fachkräftemangel). Dabei lobte sie das Gesundheitszentrum Fricktal, welches neue Wege suche und sich hervorragend für die Grundversorgung in der Region einsetze. Tatsächlich seien Veränderungen angesagt und dazu trage diese Initiative nichts bei.
Auch die Kostenbremse-Initiative sei nicht geeignet, so die Grossrätin. Die Diskussionen am Lunch-Tisch bewiesen dies klar und zeigten auf, dass es viel wichtiger wäre, die «Kostentreiber» (Finanzierungsmodelle bei ambulant und stationär, Medikamentenabgabe usw.) zu analysieren und sinnvolle, konsequente Anpassungen vorzunehmen. Wenig zu reden gab die Volksinitiative «Für Freiheit und körperliche Unversehrtheit» und das empfohlene Nein. Nachdem Grossrätin Fäs die Ausgangslage zum «Bundesgesetz über eine sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien» erläutert hatte, wurde spürbar, dass sich die anwesenden Frauen offensichtlich schon seit langem mit dieser Thematik auseinandersetzen.
Das Ergebnis der angeregten Diskussion bestätigte das von Bundesrat und Parlament empfohlene Ja zur Vorlage. Die Frauen appellierten aber auch an die Eigenverantwortung (Sparpotenzial, Verzicht) jedes einzelnen. Die Teilnehmerinnen des Politlunchs bedankten sich bei Karin Fäs für den interessanten Meinungsaustausch mit einem herzlichen Applaus.

Foto: zV