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Fehlende Zeitung - fehlgeleitete Zustellung

FRICKTAL. Aufgrund eines Logistikfehlers bei der Post wurde ein Sammelbehälter mit den Donnerstagsausgaben der Neuen Fricktaler Zeitung/Fricktaler Woche/fricktal.info leider fehlgeleitet. Statt in Laufenburg landeten die darin enthaltenen Zeitungen in Lenzburg. Dies führte dazu, dass viele Leserinnen und Leser im Bezirk Laufenburg am Donnerstag keine Zeitung erhielten. Die Post entschuldigt sich für diesen Fehler, die Zeitungen werden am Freitag zugestellt.

Verlagsleitung

25'000 Teilnehmende nahmen bei besten Bedingungen die slowUp-Strecke unter die Räder - hier zwischen Kaisten und Laufenburg. Foto: Sonja Fasler

Petrus muss ein slowUp-Fan sein: Rund 25'000 Teilnehmende am 19. slowUp Hochrhein

Besserer Bedingungen hätte man sich für den slowUp Hochrhein von heute Sonntag nicht wünschen können. Keine Selbstverständlichkeit in Anbetracht des Regenwetters in den vergangenen Tagen und Wochen. Bei etwas über 20 Grad wechselten sich Sonnenschein und Wolken ab. Perfekt also, um die 32 Kilometer autofreie Rundstrecke unter die Räder oder die Füsse zu nehmen.

SONJA FASLER

«Rund 25'000 Teilnehmer wurden dieses Jahr gezählt, vergleichbar mit Vorjahren, wenn gutes Wetter herrschte», sagte Christian Schweizer, der heuer erstmals die Geschäftsstelle für den slowUp führte, am Sonntagabend auf Anfrage von fricktal.info. «Es war ein super Anlass mit lauter fröhlichen Gesichtern», freut er sich.
Die Teilnehmenden hätten sich über den ganzen Tag gut auf die Strecke verteilt. «Stosszeiten» seien dieses Jahr ausgeblieben, beobachtete er und vermutet, dass es an den ausgeglichenen Temperaturen lag, die auch am Nachmittag erträglich waren.
Und aus Sicht der Veranstalter natürlich auch ausgesprochen erfreulich: Es gab, bis auf zwei Bagatellfälle, keine Unfälle auf der der Rundstrecke, die dieses Jahr in Kaisten eröffnet wurde, und wie immer über Laufenburg, dort über die Brücke und dann auf deutscher Seite entlang des Rheins nach Bad Säckingen und von dort wieder über die Brücke nach Stein, Sisseln und Eiken zurück nach Kaisten führte.

Unterwegs waren vor allem «ganz normale» Radfahrer, entweder mit einem gewöhnlichen Velo oder mit dem E-Bike, teilweise mit Kindern oder Hunden im Schlepptau. Im Vergleich zu Vorjahren hatte es deutlich weniger «Paradiesvögel», die sich bunt verkleidet auf die Strecke begaben. Eine Beobachtung, die auch Christian Schweizer teilt. Inline-Skater und Jogger waren nur vereinzelt unterwegs.
Auf den Festplätzen, welche von lokalen Vereinen betrieben wurden, wurden gerne Pausen eingelegt. Ob Bratwurst, Pizza, Glacé oder Crêpes, es war für jeden und jede etwas dabei. Schliesslich ist bei einem slowUp Gemütlichkeit Trumpf. «Die Vereine haben das ganz toll gemacht», lobt Schweizer. Überhaupt habe alles wie am Schnürchen geklappt. Auch die beteiligten Gemeinden seien eine grosse Hilfe gewesen. «Allen voran Stein. Die Werkhofmitarbeiter waren den ganzen Tag im Einsatz», lobt der Geschäftsführer. Ausserdem stelle die Gemeinde einen besonders grossen Anteil an Infrastruktur zur Verfügung. Da die Sponsoren rarer sind als auch schon, wurden unterwegs allerdings keine Getränke oder Snacks gereicht. Die obligaten Kirschen eingangs Laufenburg gab’s aber immer noch und wurden gerne angenommen. Wer den beliebten Migros-Festplatz in Stein suchte, wurde enttäuscht. «Der dortige Standort an der Bustelstrasse stand heuer leider nicht mehr zur Verfügung», bedauert Schweizer und betont, dass man für nächstes Jahr aber für Ersatz sorgen wolle.

Wie sich die freiwillige slowUp-Vignette, die seit 2018 zum Anlass gehört, verkauft hat, konnte er am Sonntagabend noch nicht sagen. «Aber ich habe ein gutes Gefühl. Ich glaube, die Mehrheit der Leute lässt Fairness walten und sieht die Notwendigkeit der Vignette, die ja nur fünf Franken kostet, ein.» Immerhin leiste man damit einen wichtigen Beitrag zum Fortbestand des slowUp Hochrhein.

«Dass alles so gut über die Bühne gegangen ist, ist nicht selbstverständlich», betont der Geschäftsführer, dem am Sonntagabend nach seinem ersten slowUp ein riesiger Stein vom Herzen gefallen ist.

Bild: 25'000 Teilnehmende nahmen bei besten Bedingungen die slowUp-Strecke unter die Räder - hier zwischen Kaisten und Laufenburg. Foto: Sonja Fasler

Weitere Bilder unter: https://www.fricktal.info/fotogalerie/31-slowup-hochrhein-2024.html