(eing.) Die Naturschutzvereine Eiken, Frick, Gipf-Oberfrick, Herznach-Ueken, Oeschgen, Wittnau und Wölflinswil pflegen seit Jahren eine Zusammenarbeit.
So brachen die Mitglieder dieser Vereine Mitte Juni gemeinsam zu ihrer Regioreise, die alle zwei Jahre stattfindet, auf. Für die Organisation war diesmal der Naturschutzverein Oeschgen zuständig. 51 Naturinteressierte waren dabei.
Mit dem Car erreichte man Kaiserstuhl zum Kaffeehalt. Der erste Besuch war das Neeracherriet zwischen Bülach und Diesldorf. Das 105 Hektar grosse Gebiet ist eines der letzten grossen Flachmoore der Schweiz. Beim Besucherzentrum wurde die Gruppe von einer Führerin empfangen, die auf dem Rundgang viel Interessantes vermitteln konnte. In früheren Zeiten wurde im Herbst das Gras von den Bauern gemäht und als Einstreu gebraucht. Heute wird ein Teil von schottischen Hochlandrindern beweidet. Eindrücklich ist die Vielfalt mit Blumen- und Magerwiesen, Hecken, Schilfbeständen, Tümpeln, Wasserflächen und vernässten Wiesen. Hier war der schöne Kibitz zu sehen sowie Lachmöwen. Die zahlreichen Rotmilane liessen sich von den Flugzeugen aus Kloten nicht stören. Von den verschiedenen Aussichtstürmen erhielt man einen weiten Überblick auf das Naturjuwel Neeracherriet.
Anschliessend ging die Fahrt nach Bülach zum Mittagessen. Dank des schönen Wetters war es unter dem Bäumen ein angenehmer Aufenthalt. Nach dem guten Mittagessen ging es weiter zum Besuch des Botanischen Gartens Zürich. Dieses grosse Areal befindet sich am Zürichberg nähe Zollikon. Botanische Gärten zeigen die grosse Vielfalt von Pflanzen aus der ganzen Welt. Sie dienen auch Studenten und Schülern zum Unterricht. Interessant war die Vielfalt von Nutzpflanzen, Küchenkräutern, Heil- und Wasserpflanzen, wie auch ein Abhang mit Alpenvegetation und ein grosser Mittelmeergarten. Speziell waren die drei kugelförmigen Gewächshäuser mit Tropenpflanzen und Kakteenlandschaft. Alle Pflanzen sind mit Namen angeschrieben. Der Botanische Garten ist das ganze Jahr über täglich geöffnet und kann kostenlos besucht werden. Nach einem schönen und interessanten Tag erreichte die Gruppe am Abend wieder das Fricktal.