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Von links: Béa Bieber, Raffaela Hanauer, Kurt Schmid, Claudio Beretta. Foto: zVg

Mitgliederversammlung von ProVeloFricktal

(bb) Der Verein ProVeloFricktal lud zur 2. Mitgliederversammlung ein und bot ein Referat zum Thema «Was bedeutet die Umsetzung des Schweizerischen Veloweggesetzes für den Aargau und fürs Fricktal?»

Die zweite Mitgliederversammlung von Pro Velo Fricktal fand erneut in der Stadtbibliothek Rheinfelden statt. Unter Beteiligung auch von Gästen (z.B. der IG Velo Rheinfelden DE) wurde einführend ein Referat von Raffaela Hanauer, Projektleiterin Velopolitik Pro Velo Schweiz angeboten. Sie referierte zum Thema «Was bedeutet die Umsetzung des nationalen Veloweg-Gesetzes für den Kanton Aargau und fürs Fricktal?» Sie erläuterte, was die Kantone durch die Einführung des Gesetzes müssen –, und was sie können.
Zum Beispiel muss der Kanton Aargau innerhalb von fünf Jahren Velowegnetze inklusive Abstellanlagen in behördenverbindlichen Plänen festhalten, und diese innert 20 Jahren umsetzen. Dabei muss er Betroffene und interessierte Organisationen mit in die Planung einbeziehen.
«Velowege müssen zusammenhängend, durchgehend, angemessen dicht, attraktiv, sicher, ‹wo möglich und angebracht› getrennt vom motorisierten Verkehr, nach homogenem Standard geplant und umgesetzt werden», erläuterte Raffaela Hanauer.
Für die Planung, die Anlage und die Erhaltung der Velowegnetze sowie für die Information über diese Netze kann der Kanton Aargau private Fachorganisationen beiziehen, zum Beispiel Pro Velo Aargau; er kann den privaten Fachorganisationen Aufgaben in diesen Bereichen übertragen.
Pro Velo Aargau und seine Regionalverbände sind also in der nächsten Zeit gefordert, sich in die Planung einzubringen und Vorschläge für Aufgabenübernahme zu unterbreiten.
Eine angeregte Diskussion folgte. Die Anwesenden waren sich einig: Klare Forderungen von Seiten der Veloverbände und der Basis hilft, die Umsetzung des Veloweggesetzes im Kanton voranzubringen. «Hier sind wir alle gefordert», hielt Raffaela Hanauer fest.
Das Jahresprogramm 2024 des Vereins steht bereits in Grundzügen fest: zwei Fahrkurse für Kinder für sicheres Velofahren Ende April/Anfang Mai in Rheinfelden und Frick sind in Vorbereitung. Die Werbung dazu erfolgt Anfang Jahr über Schulen und über Partnerorganisationen. Ebenso ist ein spezieller Velorepariertag im Mai geplant. «Der Hauptfokus liegt aktuell jedoch darauf, uns bei neuen Velowegprojekten und bei Sanierungen/Anpassungen von Velowegen im Fricktal fachlich einzubringen und uns für ein zielgruppengerechtes und sicheres Velonetz stark zu machen, dies im Sinne der Umsetzung des Veloweggesetzes», führte Präsidentin Béa Bie­ber aus.
Gesucht wird noch Verstärkung aus dem oberen Fricktal für den Vorstand. «Wir wünschen uns, anlässlich der nächsten MV noch ein weiteres Vorstandsmitglied aus dem oberen Fricktal wählen zu können. Interessierte können sich gerne bei uns melden. Am 4. November 2023 findet in Rheinfelden von 15 bis 17 Uhr vor dem Rathaus Rheinfelden der «Tag des Lichts» statt. Unter der Leitung von Pro Velo Fricktal wird die Beleuchtung am Velo kontrolliert und allenfalls direkt wenn nötig repariert oder eine Reparatur-Empfehlung abgegeben. Sicheres Velofahren auch im Winter hat oberste Priorität: gut gesehen zu werden als VelofahrerIn ist unerlässlich.

Mitglied werden und die Arbeit unterstützen
Mitgliedsantrag kann ab sofort über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. gestellt werden. Diese Kontaktadresse ist auch zu nutzen, wenn im Perimeter Fricktal gefährliche Veloweg-Streckenabschnitte und/oder fehlende Veloverbindungen gemeldet werden möchten.
Mitgliederkategorien: 40 Franken für Einzelmitglieder; 50 Franken für Familien; 20 Franken für Jugendliche in Ausbildung, RentnerInnen und IV-BezügerInnen; 100 Franken für Firmen und Vereine.


Bild (von links): Béa Bieber, Raffaela Hanauer, Kurt Schmid, Claudio Beretta. Foto: zVg