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Leibstadt: Kernkraftwerk produziert wieder Strom

(pd) Seit Freitag, 31. Mai, 12 Uhr, ist das Kernkraftwerk Leibstadt (KKL) wieder am Netz. Im Rahmen der Revisionsabstellung hat das Kraftwerk seinen jährlichen Brennstoffwechsel und zahlreiche Inspektionen vorgenommen sowie Instandhaltungs- und Modernisierungsarbeiten umgesetzt.


Während der einmonatigen Produktionspause tauschte das KKL 124 frische Brennelemente aus. Zudem wurden ein Steuerstab und 15 Steuerstabantriebe ersetzt.
Ein Fokus der Revision lag auf der Erneuerung redundanter Sicherheits- und Hilfssysteme in der Leittechnik. Eine moderne Sicherheitsleittechnik ist ein wichtiges Element für den Langzeitbetrieb des Kernkraftwerks.
Weitere Schwerpunkte waren Instandhaltungs- und Inspektionsarbeiten sowie wiederkehrende Prüfungen an Systemen und Komponenten. Hinzu kamen verschiedene Projektarbeiten im Bereich Maschinen- und Elektrotechnik, welche der laufenden Erneuerung der Anlage dienen.
Die Revisionsarbeiten wurden von der nuklearen Aufsichtsbehörde ENSI sowie dem Schweizerischen Verein für technische Inspektionen SVTI begleitet. Die spezifische Anordnung der insgesamt 648 Brennelemente wurden durch die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) und dem Bundesamt für Energie (BFE) verifiziert.
Mit den Revisionsarbeiten hat das KKL die Voraussetzungen geschaffen, weiterhin den Jahresverbrauch von rund zwei Millionen Haushalten zu decken und damit einen substanziellen Beitrag zur Schweizer Versorgungssicherheit zu leisten. Das KKL ist das jüngste und leistungsstärkste Kernkraftwerk der Schweiz. Es liefert rund einen Siebtel der Schweizer Stromproduktion.
Die 500 Mitarbeitenden des KKL wurden in diesem Jahr von rund 1 200 externen Fachkräften unterstützt.